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Fr. 29.03.19

Estill Voice Training®

SPÜREN am Freitag der dritten Woche der Fastenzeit

Sängerin und Vocalcoach Astrid Eder hat ein spannendes Konzept – nicht nur – für ihre Gesangspädagogik entdeckt, das Estill Voice Training®. Was sich dahinter verbirgt, hat sie im Interview verraten. 

Astrid Eder

 

Wie ich Estill Voice Training® jemandem erklären würde, der noch nie etwas davon gehört hat ...

 

Estill Voice Training® (EVT) gibt keine fixe klangliche Ästhetik vor, sondern der Sänger bzw. die Sängerin kann unter künstlerischen Aspekten aus einer klanglichen Farbpalette auswählen. Diese Flexibilität entsteht durch veränderte Einstellungen im Stimmapparat. 


Vereinfacht gesagt geht es um folgende Frage: „WAS bewegt sich, wenn ich SO singe?“
Übertragen auf meinen Beruf hilft mir EVT, meine Stimme effizienter einzusetzen, da ich genau weiß, aus welchen unterschiedlichen „Bausteinen“ sich die verschiedensten Klänge zusammensetzen. Als Basis gilt immer der physiologisch richtige und gesunde Stimmgebrauch.


Was mich besonders am Estill Voice Training® fasziniert ...

 

Mich fasziniert, dass die Lehrmethode auf vier Säulen der Vermittlung aufbaut: auditiv, visuell, kinästhetisch, kognitiv. Bezogen auf Lerntypen wird so jeder Lerntyp angesprochen. In meiner bisherigen Erfahrung in der Gesangsausbildung war oft die Imitation im Vordergrund, oft begleitet mit dem Satz: „Denk nicht so viel, mach einfach!“

 

Für mich ist es eine Bereicherung, dass ich jetzt alle mir bekannten Übungen aus meiner Gesangsausbildung nun auch auf anatomische Weise erklären kann. Mit EVT komme ich viel schneller zu einem von mir gewünschten Ergebnis, weil mein analytisches Gehör die Klänge sofort einordnen kann. 

 

Dieses Handwerk gibt mir als Sängerin die Freiheit, meinen musikalischen Gestaltungsraum vollkommen auszuschöpfen. 
 
Da mich EVT überzeugt, bin ich gerade dabei den nächsten Schritt in der Ausbildung, den Estill Master Trainer, zu machen.


Als Gesangspädagogin ist es mir danach möglich, meinen Schülern noch individuellere Hilfestellungen zu bieten, damit jeder Einzelne noch persönlicher betreut werden kann, denn: „Everyone has a beautiful voice.“ (Jo Estill)


Welche Übung ich besonders ans Herz legen möchte – und warum ...

 

Als erste Einsingübung empfehle ich die „Sirene“. Diese Einsingübung fokussiert sich auf: 
Stimmschluss, Kopfstimme, Elastizität des Kehlkopfes, Erweiterung des Stimmumfangs und dient als Unterstützung bei Registerwechseln.

 

Beschreibung:
Die Zunge wird wie am Ende des Wortes „siNG“ positioniert und bleibt dort im gesamten Verlauf. Dabei ist die Zungenspitze hinter den unteren Zähnen und ist locker und breit. 

 

Man startet mit einem Ton in mittlerer Lage und glissandiert nach unten und oben. Bei jeder weiteren Ausführung soll der Tonumfang erweitert werden. Dabei ist zu beachten, dass die Lautstärke konstant gering ist (pp).

 

Der Ton soll klar (nicht behaucht) sein. Dies erzielt man am besten mit der Vorstellung eines weinerlichen Klanges (wimmern).

 

Unabhängig von der Tageszeit bereite ich die Stimme mit der Sirene auf eine längere Dauer des Singens vor. Dies hilft sowohl als Vorbereitung, sowie auch nach einer anstrengenden Übung als „Stretching“. Bei geschwollenen Stimmlippen kann die Übung einen ausgleichenden Effekt erzielen. 

 

Weitere Informationen:

Astrid Eder

Estill Voice Training®

 

Kurstipp für alle Neugierigen:

5. bis 7. April 2019, Wien: Estill Voice Training® – Level 1 mit Corinne Mager

12. bis 14. April 2019, Wien: Estill Voice Training® – Level 2 mit Corinne Mager

 

Stefanie Petelin | 29.03.2019

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