Dienstag 22. Januar 2019

Adventskonzert „ ... wo der Himmel offen steht ... “

16. Dezember 2018

Mit einem Adventskonzert unter dem Motto „ … wo der Himmel offen steht …“ erfreute das Konservatorium für Kirchenmusik der Diözese Linz am 16. Dezember 2018 in der Pfarrkirche Ried in der Riedmark das Publikum, das zur großen Freude der Mitwirkenden zahlreich erschienen war und sich im Anschluss an das Konzert äußerst begeistert zeigte.

 

„Macht hoch die Tür“: Eine herzliche Begrüßung 

 

Nach einer herzlichen Begrüßung durch Pfarrer Engelbert Leitner stellte Direktor Wolfgang Kreuzhuber den zahlreich erschienenen Zuhörerinnen und Zuhörern das Konservatorium für Kirchenmusik der Diözese Linz vor.

 

Pfarrer Engelbert Leitner
Chor des Konservatoriums für Kirchenmusik der Diözese Linz
Sprecherin Maria Zöpfl
Wöhl-Orgel in der Pfarrkirche Ried in der Riedmark
Chor des Konservatoriums für Kirchenmusik der Diözese Linz
Alex Matovu Bukenya an der Woehl-Orgel

Mehr Bilder vom Konzert gibt's in der Bildergalerie Adventskonzert „ ... wo der Himmel offen steht ...“

 

Mit einem Vorspiel und dem Gottesloblied „Macht hoch die Tür“ (GL 218), bei dem die Riederinnen und Rieder kräftig mitsangen, eröffnete Simon Eitzlmayr an der zweimanualigen Woehl-Orgel das Konzert. 

 

„eine von uns“: Maria

 

Auf einen berührenden zeitgenössischen Text über Maria („eine von uns“ von Almut Haneberg) – vorgetragen von Maria Zöpfl – folgte ein Block mit Marienliedern: Nach Hugo Distlers Chorfassung des ursprünglich aus dem Eichsfeld stammenden Wallfahrtsliedes „Maria durch ein Dornwald ging“ (Leitung: Julia Pum) musizierte Konstanze Jaeger das romantisch-intime „Ave Maria von Arcadelt“ aus der Feder von Franz Liszt. Mit Benjamin Brittens „A Hymn to the Virgin“ (Leitung: Claudia Haubner) für Chor und Quartett (Michaela Aigner, Monika Schwabegger, Andreas Peterl, Josef Haider) schloss der Block ab.

 

„Aufmerksam werden für Gottes leisen Ruf“: Zeit der Erwartung

 

Gedanken von Irmela Mies-Suermann über den Advent als Zeit des Schauens, des Wachens, der Erschütterung und des Trostes leiteten den zweiten thematischen Block ein, in dem Manfred Zott Johann Sebastian Bachs Choralvorspiel „Nun komm der Heiden Heiland“, BWV 659, an der Orgel interpretierte und der Chor des Konservatoriums für Kirchenmusik der Diözese Linz unter der Leitung von Simon Eitzlmayr Jean Langlais‘ „Venite et audite“ musizierte.

 

„Wenn Gott dir ganz nahe kommt“: Berührung tief im Inneren

 

Der dritte Themenkreis begann mit dem einfühlsam von Maria Zöpfl rezitierten Text „Für einen Augen-Blick“ von Hannelore Bares. Anschließend spielte Florian Zethofer auf der Woehl-Orgel Johann Sebastian Bachs berühmtes Choralvorspiel „Wachet auf, ruft uns die Stimme“, BWV 645. Mit Vyautas Miškinis‘ „Gloriosa dicta sunt“ endete der Themenblock mit dem Chor des Konservatoriums für Kirchenmusik der Diözese Linz unter der Leitung von Josef Haider. 

 

„Gesegnet das Fest“: Immerwährende Weihnachtsfreude

 

Passend zum Gaudete-Sonntag ließen die Mitwirkenden im letzten Themenblock bereits die weihnachtliche Freude spürbar werden: Paul Weismantels bewegender Text „Geboren das Wort“ führte zu César Francks Orgelstück „Molto moderato“, FWV 41/42, mit Cornelia Ilk an der Orgel sowie Anton Heillers berühmtem Chorsatz des Volkslieds aus der Gottschee „Grad dort“ (Leitung: Manfred Zott) hin, dessen Liedzeile dem Konzert auch seinen Titel gab. 

 

Mit weihnachtlichen Klängen schloss das Konzert in der Pfarrkirche Ried in der Riedmark: Alex Matovu Bukenya musizierte Max Regers „Weihnachten“, op. 145/3, wo neben „Es kommt ein Schiff geladen“ und „Vom Himmel hoch, da komm ich her“ am Schluss ganz deutlich das Motiv „Stille Nacht, heilige Nacht“ erklang und so die weihnachtliche Freude vorwegnahm. 
 

Max Reger (1873–1916): Weihnachten, op. 145/3 | Orgel: Alex Matovu Bukenya

 

(sp)

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