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Mi. 20.12.17

T wie...

Täglich im Takt mit dem Leben

wOrt[bunt] sagt eigentlich schon alles. WORTe und BUNTe Farben spielen im Leben von Künstlerin Marianne Mairhofer eine große Rolle – für uns hat sie sich Gedanken über ihre Collage „Täglich im Takt mit dem Leben” gemacht.

Collage „Täglich im Takt mit dem Leben”

 

Was ist mein Rhythmus, mein Takt? Ist der von außen vorgegeben? Meine Arbeitszeiten, die Essens- oder Schlafenszeiten vielleicht?


Hoffentlich schlägt mein Herz immer im Takt.


Der Taktstock des Dirigenten bewegt sich durch die Luft. Das hilft dem Orchester.


Habe ich Taktgefühl? Anderen Menschen gegenüber taktvoll sein. Ein Instrument im Takt spielen. Der Ton macht die Musik. Ich habe ein gutes Rhythmusgefühl, soviel weiß ich. 


Taktvoll ist eine Interpretationssache, da würde ich wohl öfter durchfallen. Ich kann Themen durchwegs direkt ansprechen.


Tanzen im Takt, sonst trete ich dem Anderen auf die Füße. Auch im Dreivierteltakt kann man sich gut bewegen. Wenn man aus dem Takt kommt, torkelt man beim Tanzen. Wie ist das im täglichen Leben?


Täglich im Takt mit dem Leben ist eine Herausforderung. Dazu braucht es Selbstliebe, seine Bedürfnisse kennen und danach zu leben. Und nicht vergessen ... atmen.


(Marianne Mairhofer, Dezember 2017)

 


 

Die Künstlerin und ihre Arbeit:

 

wOrt[bunt] sagt eigentlich eh schon alles. WORTe und BUNTe Farben spielen im Leben von Künstlerin Marianne Mairhofer eine große Rolle – und wer sie kennenlernt, spürt auch: Sie hat dieselbe faszinierende Ausstrahlung und Strahlkraft wie ihre Kunstwerke.

 

Und das, obwohl sie lange dachte, dass weder Kunst noch Sport für sie bestimmt sind. Doch als junge Mutter mit 21 Jahren begann sie durch ihre kleine Tochter, die ins Kinderballett ging, mit dem Tanzen. Da kristallisierte sich ihr Talent für Rhythmus, Koordination, Bewegung heraus, das man in ihrer eigenen Kindheit einfach nicht erkannt hatte. 

 

Mit dem Malen und Zeichen war es nicht anders – sie begleitete das Malen und Zeichen ihrer Tochter interessiert. Und dann begann sie selbst in einer „Frauen-Malgruppe“ mit Farben, Materialien und Stilen zu experimentieren. Als Experimente verstand Mairhofer ihre Bilder damals jedoch auch, denn sie verschwanden ungesehen auf dem Dachboden. Und das nur, weil sie der festen Überzeugung war, dass sie nicht malen könne. Eine Sommermalwoche auf Zakynthos und eine neue Malgruppe förderten aber ihren Mut, sodass bald auch die erste Gemeinschaftsausstellung folgte. Seither fanden viele Gruppen- und Einzelausstellungen mit Gemälden (Acryl auf Leinwand) statt. Daneben arbeitete Marianne Mairhofer aber auch an Schmuck, wie zum Beispiel ihren beliebten Glücksbändchen oder Seidenketten.

 

Als sie 2014 ein Buch über Collagen geschenkt bekam, eröffnete sich ihr ein neuer Blickwinkel: Ab diesem Zeitpunkt entstand ein halbes Jahr lang jeden Tag eine Collage. Ein Ritual. Eine Meditation. Ein weißes A4-Blatt. Zeitungen. Doch wie entstehen solche Collagen überhaupt? Zunächst stellt Mairhofer dabei stets einen Hintergrund zusammen. Dann geht es auf die Suche nach interessanten Worten, aus denen sie einen Satz oder eine Botschaft zu gestalten versucht. Dann wird geklebt und schon gibt es wieder eine Collage mehr. Nur selten ist der Weg umgekehrt, dass der Inhalt erst da ist und dann die Wörtersuche losgeht. Viel Zeit hat Mairhofer inzwischen den Collagen gewidmet, viele Collagen sind inzwischen entstanden. Und inzwischen gibt es die Kunstwerke als Karten, als Bilddrucke, als Bondu-Geschenkedosen oder als Ketten. Und immer geht Marianne Mairhofer spannende Kooperationen ein: Ihr Pflegesohn hat beispielsweise eine kreative Rückseite aus nachbearbeiteten Makroaufnahmen für ihre Karten gemacht. Eine Drogenrehabilitationsstation mit Papierwerkstätte stellt die Schachteln für ihre Wegbegleiter-Kartenset her, sodass jede ein Unikat ist. Und ihr werden sicher noch viele andere spannende Ideen einfallen, so kreativ und umtriebig wie sie ist.

 

Von sich selbst sagt sie: „Da ich ja zum Geld verdienen als Psychotherapeutin und Psychologin arbeite, steht das Ausleben der Kreativität bis heute im Vordergrund und nicht unbedingt der Verkauf. Allerdings lässt jedes verkaufte Stück das Herz höher schlagen… Es ist einfach eine beglückende Erfahrung, dass es auch noch jemanden anderen gefällt.“ Und darüber darf sich Marianne Mairhofer sehr oft freuen.

 

Denn mit ihrer Arbeit im Rahmen von wOrt[bunt] berührt und inspiriert sie die Menschen jeden Tag aufs Neue, ermutigt sie, besser auf ihre innere Stimme zu hören und ihr eigenes Leben zu leben und zaubert ihnen so täglich ein zufriedenes Lächeln ins Gesicht.

 

(sp)

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