Waldweihnacht

Und so haben es die Kinder erlebt:
Zuvor haben wir im Kindergarten mit den Kindern aus Eiswürfelbehältern, Schmalz und Vogelkernen kleine Baumanhänger für die Vögel gemacht.
Wir gestalteten aus Zapfen und Moos Maria, Josef, Christkind…. Am Kochtag(jeden Dienstag) haben Lebkuchenherzen gebacken. Jedes Kind brachte einen Apfel und Karotten mit, die wir auf die Baumäste spießten. Christbaumschmuck wurde für den kleinen Baum mitgebracht.
3 Kinder von einem Bauernhof durften Heu mitbringen für die Rehe. Im Wald durften die Kinder dann-gut winterlich bekleidet- einige Zeit frei spielen.
Es wurden Christbäume mit Moospolster geschmückt, Mathias baute mit Hilfe seiner Freunde aus Stöcke, Moos, Zapfen… eine Weihnachtskrippe…
Wir suchten uns in der nächsten Umgebung den kleinsten Tannenbaum, den wir finden konnten-wir stellten uns im Kreis auf und ich wiederholte in Kurzform das Bilderbuch: Der allerkleinste Tannenbaum.
Dann gingen wir zur Krippe von Mathias, stellten die Figuren aus Zapfen hinein und sangen: Ihr Kinderlein kommet- und noch ein paar Wunschweihnachtslieder.
Jetzt bekamen auch die Tiere(Vögel) ihr Geschenk- jedes Kind hängte einen Futterstern auf den Baum in der Nähe der Krippe.
Wir wanderten weiter zur Futterkrippe und brachten den Fasanen Maiskörner, die wir gesammelt haben.
Den Rehen füllten wir die Futterkrippe mit den mitgebrachten Kastanien und für die Hasen legten wir Karotten unter die Krippe.
Die Heusterne hängten wir auf den Baum neben der Futterkrippe. Nun fanden die Kinder eine Überraschung, ein Packerl neben der Krippe,das wir im Kindergarten öffneten und aufteilten.
Beim Weiterwandern zum Weihnachtsjausenplatz sangen wir wieder bekannte Lieder. Beim Sportplatz angekommen setzten wir uns kurz und genossen die mitgebrachten Lebkuchen, die wir am Kochtag zuvor gebacken haben.
Es war ein besinnlicher, besonderer Vorweihnachtstag. Fotos bezeugen, wieviel Spaß die Kinder in der Natur, ohne vorgefertigtes Spielzeug , haben können.