Meine Emotionen ausdrücken.
Mona das Pferd und Max das Krokodil sind vier Jahre alt und wohnen im Kindergarten. Sie sind Freunde, doch manchmal kommt es zum Streit. Dann brauchen die zwei Handpuppen Hilfe, um eine Lösung für ihre Streitigkeiten zu finden. Es werden mehrere Lösungen für ein Problem von den Kindern vorgeschlagen. Der beste Vorschlag wird dann mit den Handpuppen ausgespielt.
So soll spielerisch gelernt werden, welche Konfliktlösungsstrategien es gibt und wie man selbst ein Problem lösen kann. Außerdem ist es gut, wenn die Kinder mit ihrer Mimik, Körperhaltung und Gestik experimentieren können.
Zudem gibt es noch Leopold Löwe, eine Figur, die in der Bauecke wohnt. Leopold, der eine sehr starke Persönlichkeit besitzt, gibt immer wieder mal Tipps im Morgenkreis, wie man sich durchsetzen kann oder am besten seine eigene Meinung vertritt.
Von Max, Mona und Leopold haben wir schon viele Geschichten gehört und wir werden bestimmt noch mehr über sie erfahren.
Besonders wichtig ist, dass die Kinder ihre eigenen Gefühle kennen und benennen und auch die Gefühle anderer Menschen einschätzen und erkennen können. Dies fördert die emotionale Kompetenz. Wer sozial kompetent ist, kann durch Worte ausdrücken, was ihm oder ihr wichtig ist, wodurch die eigene Persönlichkeit in ihrer Selbstbestimmung gestärkt wird.
Damit das Miteinander funktioniert, muss jedes einzelne Kind diese Dinge wissen: Wie drücke ich aus, was ich gerade brauche? Wie kann ich sagen, dass ich gerade nicht zufrieden bin? Wie zeige ich meine Gefühle, damit sie andere richtig auffassen können?
Ein weiteres Anliegen ist es, dass die Kinder lernen, wie man Fehler wieder gut machen kann und wie man sich bei einem Kind richtig entschuldigt, dessen Gefühle man verletzt hat.
Der Bereich „Emotionen und soziale Beziehungen“ als Element des Bildungsrahmenplans ist fester Bestandteil unserer pädagogischen Arbeit.
Team Pfarrcaritas-Kinderbetreuungseinrichtung