Soziale Kompetenzen entfalten.
Wie gehen wir miteinander um? Was können wir übereinander und voneinander lernen? Bei strahlendem Sonnenschein fand in unserem Garten zu diesen und anderen Fragen der erste Workshop statt. Da die Kinder unsere Einrichtung an unterschiedlichen Tagen der Woche besuchen, treffen nie alle Kinder unserer Hortgruppe gleichzeitig aufeinander. Daher stand an diesem Tag vorrangig das Kennenlernen untereinander, Vertrauen zueinander und die Gruppenzugehörigkeit am Programm.
Für die Kinder war es eine völlig neue Situation und diese musste erst einmal von allen akzeptiert werden. In Gruppenspielen galt es, einige Hindernisse zu überwinden, die nur als Gruppe mit Absprache und unter Rücksichtnahme auf alle Beteiligten bewältigt werden konnten. Es war schön mit anzusehen, dass auch anfänglich schüchterne Kinder sich trauten, in der Gemeinschaft mitzuwirken und dadurch mehr Selbstbewusstsein aufbauen konnten.
Was versteht man eigentlich genau unter „sozialer Kompetenz“? Bei Kindern bezieht sich die soziale Kompetenz auf die Fähigkeit, Gefühle, Empfindungen, sowie die eigenen Stimmungen und die von anderen Menschen wahrzunehmen und damit angemessen sowie situationsadäquat umzugehen.
Hierbei handelt es sich um eine Fähigkeit, die im Kindesalter erlernt und verinnerlicht werden muss. Gleichzeitig sollte sie aber auch von Erziehungspersonen, den Eltern und den betreuenden Pädagoginnen und Pädagogen gefördert werden.
Kinder und Jugendliche benötigen im schulischen Alltag ein hohes Maß an Fertigkeiten. Oftmals haben sie Schwierigkeiten, den vielen Anforderungen gerecht zu werden oder leiden unter Problemen in der sozialen Interaktion. Es ist wichtig zu beachten, dass nicht alle Kinder gleichermaßen auf Menschen zugehen können.
Jedes Kind hat seine eigene Persönlichkeit und daher individuelle Stärken und Schwächen. Sich der eigenen Begabungen und Herausforderungen bewusst zu sein, seine Grenzen und Gefühle zu kennen, diese auch klar zu benennen und auch beim jeweiligen Gegenüber zu akzeptieren, sind nur einige Punkte, die in dem 6-tägigen Seminar auf spielerische Weise geschult und erarbeitet werden.
Schon Ende November startet der zweite Tag des Projektes, in dem es vorrangig um Gefühle gehen wird. Ein sehr wichtiges Thema, welches leider oft zu kurz kommt, weshalb Kindern der Umgang mit Emotionen teilweise sehr schwerfällt. Das möchten wir ändern und deshalb freuen wir uns schon auf den nächsten Projekttag mit Kerstin und Daniel von Berg/Baum/Natur.
Team Pfarrcaritas-Kinderbetreuungseinrichtung