Übergang vom Kindergarten in die Schule!
Jedes Kind hat verschiedene Fähigkeiten und Fertigkeiten, die es im Laufe des Kindergartens immer mehr ausbaut und verfeinert. Mit motivierenden Gestaltungsarbeiten, Bewegungsspielen und ansprechendem Bildungsmaterial wird dies möglich. Auch das Freispiel und die freie Wahl von Spielmaterialien fördert die Selbstbestimmung der Kinder und bewirkt hohe Motivation für ihre Lernprozesse.
Die „Schulanfänger“ im Kindergarten benötigen vor dem Eintritt in die Schule ein gewisses Maß an sozialer, emotionaler, kognitiver, körperlicher und sprachlicher Reife.
- Zur sozialen Reife gehört beispielsweise das Einfügen in eine Gruppe, Freunde finden, Konflikte verbal lösen können, Regeln kennen und sich daranhalten. Für ein gelingendes Miteinander und den Schulalltag sind diese Kompetenzen unumgänglich!
- Sich in andere Kinder hineinversetzen und auch eine gewisse Frustrationstoleranz werden von einem Schulanfänger verlangt. Dies gehört in die Sparte der emotionalen Reife.
- Der Größer-Kleiner-Vergleich, Zählen bis 15 und einfache Mengen- und Zahlenaufgaben sind der kognitiven Reife zugeordnet.
- Zu den körperlichen Kompetenzen gehört das alleinige An- und Ausziehen der Kleidung, Ausdauer, Gleichgewicht halten und vor allem die korrekte Stift- und Scherenhaltung. Dies lernen die Schulanfänger bei ihren „Schulanfängeraufgaben“, welche sich die Pädagogin für die Kinder überlegt. Je nach Können und Entwicklungstempo werden die Aufgaben an die Kinder angepasst, schwieriger oder einfacher gehalten und lustig gestaltet.
- Die sprachlichen Fähigkeiten werden mit Liedern, kleinen Gedichten und Geschichten geschult.
Vergessenwerden darf nicht: Schulanfänger sind Kinder! Das Spiel ist und bleibt die beste und gewinnbringendste Lernform. Nur ein Kind das gut spielen kann, kann auch gut lernen.
Team Pfarrcaritas-Kinderbetreuungseinrichtung