Schneckenalarm
Schon morgens sind wir mit der Gabel zum Terrarium angerückt – natürlich nicht um die Tiere zu verspeisen, sondern um die Erde aufzulockern und die angeknabberten Obst- und Gemüsestücke zu entfernen.
Danach haben wir die Schnecken gemeinsam mit Salat und Gurke gefüttert. Auch das tägliche Zuführen von Feuchtigkeit durch eine Spritzflasche durften wir nicht vergessen, da die Schnecken ansonsten vertrocknen würden.
Wir haben es geschafft, ganz vorsichtig mit den Tieren umzugehen, denn immerhin ist ihre Schale zerbrechlich und der Rest des Körpers sehr weich. Es wurde fleißig „gekuschelt“, beobachtet und dazugelernt.
Wer hätte gedacht, dass Schnecken Bub und Mädchen in einem sind?
Kinder lieben Tiere.
Der Umgang mit diesen tut gut und hilft ihnen Verantwortungsbewusstsein zu entwickeln. Die Kinder beGREIFEN, dass ihr Handeln Konsequenzen hat.
Achatschnecken werden auch in der Therapie eingesetzt. Sie sind sehr handzahm und kriechen langsam und angenehm, ohne viel Schleim zu hinterlassen über die Haut. Dies vermittelt ein anderes Körpergefühl und einen neuartigen Körperkontakt.
Durch die Beobachtung der langsamen und fließenden Bewegungen dieser Schnecken werden Achtsamkeit und Entspannung gefördert.
Zum Abschiedsfest der beiden machten wir uns am Kochtag noch Pizza- und Nussschnecken. Wir freuen uns schon, wenn sie uns das nächste Mal besuchen!
Team Pfarrcaritas-Kinderbetreuungseinrichtung