Geteilter Mantel
Trotzdem feierten die Kindergartenkinder bei Einbruch der Dunkelheit aufgeteilt auf zwei Gruppen ohne ihre Eltern und Großeltern das Martinsfest. Zuerst trafen sie sich in der Garderobe und zogen danach mit ihren selbstgebastelten Laternen in den Hof.
Da erzählten und spielten die Hortkinder für sie die Geschichte vom Hl. Martin. Bekannt vom Hl. Martin sind vor allem zahlreiche Legenden, wie z. B. die Geschichte von der Mantelteilung, die gern von den Kindern nachgespielt wird.
Mitten im Winter begegnete Martin als junger Soldat auf seinem Pferd am Stadttor von Amiens einem armen, unbekleideten Mann. Martin fasste sein Schwert, mit dem er gegürtet war, teilte seinen Militärmantel in der Mitte entzwei und gab die eine Hälfte dem Armen, mit der anderen Hälfte bekleidete er sich selbst. Der Mantel wird bei dieser Begegnung zwischen Martin und dem Bettler zum Zeichen der geteilten Liebe.
Nach dem Rollenspiel spazierten die Kindergartenkinder singend mit ihren leuchtenden Laternen durch Kopfing. Anschließend genossen sie in ihren jeweiligen Gruppenräumen die Martinsjause.
Team Pfarrcaritas-Kinderbetreuungseinrichtung