Der Kraft Hafen startete mit einer Eröffnung mit Kerzenritual, das einen ruhigen Einstieg in die gemeinsame Zeit ermöglichte. Anschließend wurde eine Bibelstelle zu Babel gehört und in einer kurzen, kreativen Auslegung vertieft. Dabei ging es um Erfahrungen von Verstehen und Nicht-Verstehen und darum, wie Gemeinschaft gelingen kann.
Beim letzten Kraft Hafen wurde draußen rund um die Feuerschale zusammengesessen mit Fragen, die zum Nachdenken einluden: Wieso ist der Himmel eigentlich blau? und was in uns ist eigentlich himmlisch?
Beim Kraft Hafen ging’s ums Innehalten und Aufbrechen zugleich: Am Lagerfeuer wurde symbolisch verbrannt, was nicht mehr mitgetragen werden soll. Mit frischem Brot wurde Kraft getankt für die nächsten Schritte.
Gerechtigkeit klingt einfach, ist aber oft gar nicht so leicht zu definieren. Beim Aufteilen einer Pizza zum Beispiel: Wer bekommt wie viel, wenn einer gekocht, eine andere bezahlt und jemand richtig Hunger hat? Entscheidet Leistung, der Markt, das Bedürfnis – oder doch einfach Gleichheit?
Wie im Leben ist auch manchmal die See recht stürmisch und wir haben Angst von ihr mitgerissen zu werden. Dann gibts wieder einen Moment der perfekten Welle…