Wissenswertes ...
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SEIT WANN ... ... gibt es Mutter-Kind-Wochen? |
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Schon in den 1950-er-Jahren forderten kfb-Frauen Erholungsmöglichkeiten für Frauen, 1958 gab es ein erstes Angebot dazu.
Unter Inge Loidl, die von 1968 bis 1992 die ehrenamtliche Diözesanleiterin der kfb war, wurde 1975 das Erholungshaus Bad Dachsberg eingerichtet. Im Sommer 1975 fand dort die erste Mutter-Kind-Woche statt, 13 alleinerziehende Mütter mit ihren Kindern nahmen teil, pro Bett und Nacht verlangte die Diözesanleitung damals 20 Schilling.
Allerdings gab es von den 1950er- bis in die 1970er Jahre großen Widerstand gegen die Erholungsmöglichkeiten für Mütter – nämlich von den Frauen selbst. „Ich bin ja nicht krank“, oder „Mein Urlaub war immer das Wochenbett“ waren die Gegenargumente so mancher Frau.
Inge Loidl – selbst kinderlos – war dennoch davon überzeugt, dass es Frauen und besonders Müttern guttat, in Gemeinschaft auszuspannen und sich zu erholen. Noch in den 1970er Jahren musste sie sehr für die Erholungsangebote werben: sie betonte die „Wichtigkeit des Ausspannens und Auftankens für die Seele, damit die Werte in unserem Leben wieder besser zum Tragen kommen.“
Das Engagement von Inge Loidl machte sich bezahlt: In den ersten zehn Jahren, in denen die kfb in Bad Dachsberg aktiv war, verbrachten etwa 22.000 Frauen, Ehepaar und Kinder dort Zeit. (Nachzulesen in „Inge Loidl und die kfb, Frauen gestalten Kirche und Welt von Teresa Kaineder).
2015 fanden die letzten Mutter-Kind-Wochen und Oma-Enkelkinder-Tage in Bad Dachsberg statt. Seit 2016 finden diese Angebote in Häusern in ganz Oberösterreich statt.
Dort, wo einst das Bildungs- und Erholungshaus der kfb oö stand, ist heute das Klimahaus Bad Dachsberg. |
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WAS ... ... hat sich seit 1975 verändert? |
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Das Wichtigste ist gleich geblieben: Mutter-Kind-Wochen sind für viele Familien ein wichtiger Ort zum Auftanken im familären Alltagstrubel geworden. In einer Woche ohne Kochen und Putzen bleibt für die Mamas viel Zeit für Selbstfürsorge, Gespräche sowie für Quality Time mit ihren Kindern.
Seit der Gründung im Jahr 1947 ist die kfb eine Bildungseinrichtung, die auf Lebensnähe und Qualität setzt. Die Stärkung von Frauen in ihren unterschiedlichen Lebenssituationen ist seit jeher ein Grundanliegen. Bei den Mutter-Kind-Wochen werden die Frauen in ihrer Mutter-Rolle gestärkt.
Dieser Aspekt der Elternbildung - Frauen in ihrer Mutter-Rolle zu stärken - wurde in den vergangenen 20 Jahren immer wichtiger.
Was sich auch stark verändert hat in den vergangenen 5 Jahrzehnten ist der Bedarf an Bewerbung: die Mutter-Kind-Wochen und Oma-Enkelkinder-Tage sind mittlerweile so beliebt, dass es kaum Werbung braucht. Die meisten Veranstaltungen sind restlos ausgebucht, manche davon bereits nach wenigen Tagen. |
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WAS IST ... ... das Besondere an den Mutter-Kind-Wochen? |
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Eine der größten Herausforderungen, die wir von den Teilnehmerinnen immer hören, ist "Alles unter einen Hut zu bringen".
Unsere Themen sind daher eine Mischung aus Selbstfürsorge und Erziehungs-und Beziehungsthemen. Denn: Das beste pädagogische Wissen der Mamas ist nutzlos, wenn im turbulenten Alltag die Kraft fehlt, danach zu handeln.
Allein die Tatsache, dass die Mamas nicht kochen müssen - sich nicht einmal Gedanken darüber machen müssen, was sie heute kochen, um alle Geschmäcker zu bedienen - ist für die allermeisten eine große Wohltat.
Sehr wertvoll ist die Frauen-Gemeinschaft: Der Austausch mit Gleichgesinnten tut gut, offene Gespräche und das ehrliche Teilen, wie andere Familie mit Themen umgehen sind hilfreich und stärkend.
Die Stärkung, die Frauen bei den Mutter-Kind-Wochen erleben, wirkt das restliche Jahr in der Familie nach und setzt oft langfristige Entwicklungsprozesse in Gang. |
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WIE ... ... läuft eine Mutter-Kind-Woche ab? |
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Der erste Tag ist geprägt von Ankommen, Sich-Orientieren, Kennenlernen oder dem Wiedersehen.
In den Workshops an den Vormittagen stehen Selbstfürsorge und Inputs sowie Austausch zu Erziehungs- und Beziehungsthemen im Zentrum. Die Kinder sind währenddessen in der Kinderbetreuung liebevoll umsorgt.
Das gemeinsame Essen mit anderen Familien gehört auch zur Woche - besonders die Mamas genießen es, sich zum "gedeckten Tisch" zu setzen.
An den Nachmittagen ist viel Zeit für"Quality Time" mit den Kindern: beim Spielen, Spazieren, bei Ausflügen oder anderen Aktivitäten.
Beim Morgenlob beginnt die Gruppe den Tag bewusst und stellt sich unter den Segen Gottes, das Abendlob ist der gemeinsame Abschluss des Tages.
Der Austausch zwischen den Mamas den ganzen Tag über ist sehr wertvoll und wichtig: bei den Essenszeiten, in den Workshops, bei Spaziergängen oder abends, wenn die Kinder im Bett sind. |
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WIE SIND ... ... die Oma-Enkelkinder-Tage entstanden? |
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Eine langjährige Referentin der Mutter-Kind-Wochen brachte in den letzten Jahren dieser Tätigkeit bereits ihre eigenen Enkelkinder mit, die Kinder waren längst erwachsen. Irgendwann meinte sie, eigentlich könnte sie auch "Oma-Enkelkinder-Tage" anbieten. Das war die Geburtsstunde der Oma-Enkelkinder-Tage.
Schon sehr bald wurden diese ebenso beliebt wie die Mutter-Kind-Wochen, das ist bis heute so: beide jährlich angebotenen Termine sind - ebenso wie die meisten Mutter-Kind-Wochen - binnen kürzester Zeit ausgebucht. |
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WIE ... ... werden die Mutter-Kind-Wochen und Oma-Enkelkinder-Tage finanziert? |
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Die Veranstaltungen werden über 3 Säulen finanziert:
Seitens der kfb oö gibt es ein sehr starkes Bekenntnis zu den Veranstaltungen für Frauen und Kinder: Frauen in dieser Lebenssituation der Mutterschaft oder Großmutterschaft zu stärken, ist uns ein großes Anliegen. Deshalb werden diese Veranstaltungen - im Gegensatz zu unseren anderen Angeboten in den Bereichen Gemeinschaft, Inspiration und Spiritualität - nicht kostendeckend kalkuliert. Der Kursbeitrag der Teilnehmerinnen deckt nur etwa 50% der tatsächlichen Kosten ab. Der verbleibende Restbetrag wird aus der Subvention des Familienreferats des Landes OÖ und aus kfb-Mitgliedsbeiträgen finanziert.
In den vergangenen Jahren sind die Kosten für die Unterkünfte stark gestiegen. Das trifft uns als Veranstalterin stark, da wir die Unterkunftkosten für die Veranstaltungsteams (Leiterin und Kinderbetreuerinnen) tragen. Bisher haben wir diese Preiserhöhungen nicht an die Teilnehmerinnen weitergegeben: deshalb deckt der Kursbeitrag pro Teilnehmerin im Jahr 2026 nur noch ca. ein Viertel der Kosten des Platzes ab.
Um das qualitativ hochwertige Angebot der Mutter-Kind-Wochen und Oma-Enkelkinder-Tage weiterhin anbieten zu können und aufrecht zu erhalten, ist es nun nötig, die Kursgebühren anzupassen.
Deshalb beträgt die Kursgebühr ab 2027 für 5-tägige Veranstaltungen pro Frau (Mama oder Oma) € 260,-- statt € 150,-- bzw. € 245,-- statt € 135,-- für kfb-Mitglieder (Alle Frauen unabhängig von ihrem Wohnort und ihrer Konfession sind eingeladen, kfb-Mitglied zu werden.) |
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WO ... ... finden die Mutter-Kind-Wochen und Oma-Enkelkinder-Tage statt? |
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Die Angebote für Frauen und Kinder finden seit 2016 in Häusern in Oberösterreich statt, die sich für Erholung und Bildung von Frauen mit Kindern gut eignen. Derzeit sind das: |
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WAS ... ... sagen Teilnehmerinnen darüber? |
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WER ORGANISIERT ... ... die Veranstaltungen für Frauen und Kinder? |
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Die Mutter-Kind-Wochen und Oma-Enkelkinder-Tage werden im Büro Team Frauen / Katholische Frauenbewegung organisiert und betreut: Tanja Milisic ist erste Ansprechperson für Veranstaltungsadministration (Anmeldung, Abrechnung,...), Sandra Schlager plant die Veranstaltungen in enger Abstimmung mit den Leiterinnen der jeweiligen Angebote und den Häusern. |
Von 1975 bis 2015 war Bad Dachsberg das Bildungs- und Erholungshaus der Katholischen Frauenbewegung: sämtliche Mutter-Kind-Wochen und Oma-Enkelkinder-Tage fanden 40 Jahre lang dort statt.
Der Teich war bei den Kindern zum Bootfahren sehr beliebt.