Zustimmung erforderlich!Bitte akzeptieren Sie Cookies von "piwikpro" und laden Sie die Seite neu, um diesen Inhalt sehen zu können.
Seitenbereiche:
  • zum Inhalt [Alt+0]
  • zum Hauptmenü [Alt+1]

Hauptmenü schließen
  • Themen & Aktionen
  • Veranstaltungen
    • Gemeinschaft
    • Inspiration
    • Spiritualität
    • Pilgern und Wandern
    • FrauenZeit
    • kfb-aktiv
    • Impulstreffen
    • Frauen und Kinder
    • Infotreffen
  • Service & Hilfe
  • Über uns
Hauptmenü ein-/ausblenden Startseite Suche ein-/ausblenden Barrierefreiheit-Einstellungen ein-/ausblenden
Barrierefreiheit Einstellungen
Schriftgröße
  • A: Schriftgröße: normal
  • A: Schriftgröße: groß
  • A: Schriftgröße: sehr groß
Kontrasteinstellungen
  • A: Standardfarben
  • A: Gelb auf Schwarz
  • A: Schwarz auf Gelb
  • A: Weiss auf Blau
  • A: Blau auf Weiss
Inhalt:

Impuls: Fastenzeit

Wüste.

Ostern einüben das heißt ein Stück lebendiger zu werden und dem Lebensfeindlichen in meinem Leben eine Absage zu erteilen.

Das Buch Tobit ist aufgeschrieben, um eine Botschaft des Lebens zu vermitteln.

 

In Anlehnung an das Buch von Andrea Schwarz „Unterwegs mit einem Engel“ können diese Anregungen ein Weg durch die Fastenzeit sein, hin auf Ostern, zu Auferstehung und Leben!

 

1.) Standortbestimmung:
Das Buch Tobit beginnt mit einer „Standortbestimmung“:
„Buch der Geschichte Tobits, des Sohnes Tobiels, das Sohnes Ananiels, des Sohnes Aduels, des Sohnes Gabaels, aus dem Geschlecht Asiel, aus dem Stamm Naftali.“
In früheren Zeiten definierte man sich über die Väter und Vorväter, über die Abstammung, um anderen zu sagen, wer man ist, wo man „hingehört“.

 

Was und wer ich bin, ist heute nicht mehr so klar vorgegeben, wir müssen uns vielfach selber verwurzeln und neu suchen, woran wir uns halten, was uns wichtig ist.

 

Wo, wer bin ich im Moment?

 

Übung: Den eigenen Vornamen senkrecht in Blockbuchstaben aufschreiben und für jeden Buchstaben des Namens ein Wort finden, das ausdrückt, wer ich bin oder was mir wichtig ist.

 

Beispiel:

 

    F A R B E N            
K R E A T I V              
      E H R L I C H K E I T
          G L A U B E      
        S I N G E N        
    A C H T S A M K E I T  

 

 

2.) Exil:
Tobit lebt mit seiner Familie im Exil, in der Fremde, aus der Heimat verschleppt.
Exil kann eine fremde Stadt sein, ein fremdes Land, eine andere Kultur. Es gibt aber auch eine Art Exil in mir selbst, in einer Beziehung oder einer Gruppe. Da ist mir etwas fremd geworden, da bin ich mir selber fremd, da kenn ich mich nicht mehr, 
da ist etwas in mir gestorben, da habe ich etwas hergegeben, was eigentlich ganz wesentlich zu mir gehört.

 

Bin ich bei mir „zu Hause“ oder gibt es Bereiche, 
wo ich im Exil lebe?
Ist etwas in mir zugeschüttet? 
Müsste ich eine andere Richtung einschlagen, umkehren?

 

3.) Dämonen:
Tobit hält auch in der Fremde Gott die Treue. Durch ein Missgeschick erblindet er und lässt dennoch nicht ab von Gott und bittet ihn um seinen Beistand.
Ein zweiter Erzählstrang stellt uns Sara vor. Sie ist eine junge Frau, war bereits mit sieben Männern verheiratet, die aber alle noch vor der Hochzeitsnacht starben, weil Sara von einem Dämon besessen ist. Auch Sara bittet Gott um Hilfe, ihr Gebet ist ein Schrei nach Leben.
Dämonen gibt es auch in unserem Leben. Sie haben sehr verschiedene Namen: Angst, Macht, Anerkennung, Geltungssucht… - alles was das Lebendigwerden, das Lebendigsein verhindert.

 

Wie heißt mein Schrei nach Leben? 
Was möchte ich Gott entgegenschreien? 
Welches „Warum“? 
Welche Fragen und Sorgen will ich auf ihn werfen?

 

Dem Lebensfeindlichen das Gute und Lebendige  entgegenstellen:
Im zweiten Teil des Tobit-Buches werden die beiden Erzählungen zusammengeführt. Tobit schickt seinen Sohn Tobias auf eine Reise, um hinterlegtes Geld abzuholen. Er bekommt einen Reisebegleiter mit auf den Weg, den Engel Rafael, den er aber nicht als Engel erkennt. Mit dem Segen Tobits machen sie sich auf den Weg.
Nach kurzer Zeit kommen Tobias und Rafael an eine Fluss. Ein Fisch bringt Tobias in Gefahr, mit Hilfe Rafaels kann er ihn fangen. Auf Anraten des Engels nimmt er Herz, Leber und Galle des Fisches mit. 
Rafael führt Tobias zu Sara - im Haus ihres Vaters wollen sie übernachten. Tobias will Sara zur Frau nehmen, wird aber vor dem Dämon gewarnt. Rafael fordert Tobias auf, auf ihn zu hören und keine Angst zu haben. Er rät ihm, im der Hochzeitsnacht die Leber und das Herz des Fisches auf Räucherkohlen zu legen, damit der Dämon flieht. Tobias und Sara bitten Gott um seine Gnade und seinen Schutz. Der Bann des Dämons ist gebrochen.
In allen Schwierigkeiten des Lebens, in Freud und Leid halten Tobit und Tobias die Verbindung mit Gott. Von vielen „Stoßgebeten“ wird erzählt, immer wieder spielen der Segen und das Segnen eine zentrale Rolle. Immer wieder sagen sie Danke, für all das, was Gott schenkt - sogar im Schweren haben sie Augen dafür.

 

Wie gehe ich mit den Schwierigkeiten des Lebens um? 
Wie begegne ich den Dämonen?

 

Meditationsübung im Stehen:
Vielleicht würde Rafael heute so zu uns sprechen:

 

Du Mensch der heutigen Zeit.
Hör auf zu laufen.
Stell dich hin und halte inne.
Denk zurück an deine Träume.
Streck deinen Kopf in die Höhe und träume…
Besinn dich auf die Füße.
Spür deine Wurzeln,
den Grund, der dich trägt…
Mach die Augen auf für das Gute um dich herum!
Halte dich daran fest!

 

Weggefährten:
Die drei kehren zu Tobias Eltern zurück. Er heilt mit der Fischgalle die Blindheit des Vaters, ein Fest wird gefeiert und der Weggefährte Rafael gibt sich als Engel zu erkennen. Die Erzählung mündet in einen dankbaren Lobgesang Tobits auf den rettenden Gott.

 

Welche Engel haben mein Leben begleitet?
Von welchen Engeln bin ich momentan umgeben?
Wer hat mir die nächsten Schritte gezeigt, war mir ein Stock zum Anhalten, hat mir Mut gemacht zum Weitergehen?


Abschluss:
Die Antworten auf die Fragen können nach dem jeweiligen Impuls auf kleine Zettel geschrieben werden und als Abschluss um eine gestaltete Mitte gelegt werden: 
Wir bringen unser Leben vor Gott, damit er es wandelt!

 

Gott nimmt die Karfreitage unseres Lebens nicht weg, aber er wandelt sie, das Leben siegt.
Zwischen den Zetteln in der Mitte Blumen legen.

 

Der Name Rafael bedeutet: Gott heilt!
Manchmal dauert Heilung lange, vieles in unserem Leben braucht viel Zeit. Letztlich siegt aber das Leben über den Tod. Das ist Ostern - Auferstehung. Daran dürfen wir uns immer wieder erinnern - diese Wahrheit verinnerlichen.
Gegenseitig segnen, um diese „gute Nachricht“ zu spüren, um gestärkt weiter zugehen!

 

Quelle: Birgit Hödl/AK Frauenmosaik

zurück

nach oben springen
  • Kontakt
    • Impressum
    • Datenschutz
Katholische Frauenbewegung
in Oberösterreich


Kapuzinerstraße 84
4020 Linz
Telefon: 0732/7610-3441
kfb@dioezese-linz.at
http://www.kfb-ooe.at
Katholische Kirche in Oberösterreich
Diözese Linz

Herrenstraße 19
4020 Linz
Ihr Kontakt zur
Diözese Linz
anmelden
nach oben springen