Wirtschaft FAIRändern – solidarisch leben
Durch Gewinnmaximierung und Konsumsteigerung wächst die Kluft zwischen Arm und Reich. Menschen in den Ländern des Südens sind die VerlierInnen der globalen wirtschaftlichen Wachstumszwänge.
Andererseits wird eine schrumpfende Wirtschaftsleistung stets als Krise erlebt, die einen Anstieg der Arbeitslosigkeit und Wohlstandseinbußen vor allem für die unteren Schichten nach sich zieht. Frauen sind davon besonders stark betroffen, weil sie Kürzungen und die Einkommensverluste mit unbezahlter Mehrarbeit ausgleichen.
Wandel zu nachhaltiger und solidarischer Gesellschaft
Es benötigt also einen sozial-ökologischen Wandel hin zu einer nachhaltigen und lebenswerten solidarischen Gesellschaft. Die staatliche Politik muss sich dahingehend verändern, dass eine solidarische Wirtschaftsordnung möglich ist.
Projekte solidarischer Ökonomie, welche sich von der herrschenden Kapitallogik loszulösen versuchen und auf Kooperation, Freiwilligkeit und Nutzenorientierung statt Gewinnorientierung beruhen, existieren bereits in verschiedenen Ländern und Regionen in unterschiedlichster Form, von selbstverwalteten Betrieben über alternative Finanzierungseinrichtungen bis hin zu Energiegenossenschaften oder gemeinschaftlichen Wohnprojekten.
FEM - eine Partnerorganisation der kfb in Nicaragua
So setzt sich auch die Fundación entre Mujeres (FEM), eine Partnerorganisation der katholischen Frauenbewegung in Nicaragua, für ein solidarischen Wirtschaften ein. FEM fördert die ökonomische Ermächtigung von Frauen im ländlichen Raum Nicaraguas indem mittlerweile sechs Kooperativen mit 250 Mitgliedern gegründet wurden, welche Kaffee, Gemüse, Wein, Marmelade Brot etc. für den Eigenverbrauch sowie für den nationalen und internationalen Markt produzieren.
Hier erfahren Sie mehr zu diesem Projekt.
Im Bildungsbehelf der Katholischen Frauenbewegung "Wirtschaft FAIRändern – solidarisch leben" bekommen Sie einen Einblick in die globalen Zusammenhänge von Bildung & Arbeit & Entwicklung.