Eine Mitarbeiterin der kfb oö, Gabriele Eder-Cakl, wird ab September 2017 Direktorin des Pastoralamts der Diözese Linz. Derzeit leitet die Theologin das Haus der Frau in Linz, das Bildungs- und Begegnungszentrum der kfb oö.
Flüchtlinge, AusländerInnen, aber auch Frauen sind nach Ansicht der feministischen Theologin und promovierten Philosophin, Michaela Moser, Opfer von Sündenbockstrategien, mit denen rechtspopulistische Kräfte und Parteien in Reaktion auf die wachsende soziale Ungleichheit in der Gesellschaft arbeiten. „In Zeiten, in denen sich die Menschen unsicherer fühlen - und das teilweise zurecht, wenn man die Wirkung jahrzehntelanger neoliberaler Politik, die wachsenden sozialen Ungleichheiten anschaut - sucht man Sündenböcke“, so Moser, die als Professorin am Ilse-Arlt-Institut für Inklusionsforschung der Fachhochschule St. Pölten tätig ist: „Und den rechtspopulistischen Kräften, Parteien und Medien ist es sehr gut gelungen, die Frage sozial ungerechter Strukturen und ökonomischer Ungleichheit abzuarbeiten, indem sie ‚Sündenböcke‘ wie AusländerInnen, Flüchtlinge oder auch Frauen identifizieren“. Das erkläre auch die um sich greifende Rede vom „Genderwahn“ und der allgemeinen Abwertung von Frauen förderndem, feministischem Engagement, so Moser in einem Interview mit der Katholischen Frauenbewegung Österreichs für die kfbö-Video-Reihe „Angefragt“.
Anlässlich der Aktion Familienfasttag luden am 10. März 2017 Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer und die Katholische Frauenbewegung in OÖ Persönlichkeiten aus Kirche, Politik und Wirtschaft zum 16. Benefizsuppenessen ins Linzer Landhaus.