Neues Statut der kfb oö genehmigt
Mit dem neuen Statut trägt die kfb oö den Veränderungen in der kirchlichen Struktur Rechnung und stärkt zugleich ihre Rolle als größte Frauenorganisation der Diözese Linz.
Die kfb versteht sich als Gemeinschaft von Frauen, die sich für die Gestaltung von Kirche und Gesellschaft auf Grundlage christlicher Werte einsetzen. Als wesentlicher Beitrag zur Frauenpastoral in der Diözese Linz fördert sie Gemeinschaft, Bildung, gesellschaftliches Engagement und Solidarität.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Beteiligung und Vernetzung von Frauen in unterschiedlichen Lebenssituationen. Das Statut betont die Förderung von Frauenbildung auf christlicher Grundlage, die Ermutigung zu Engagement in Kirche und Gesellschaft sowie die Unterstützung benachteiligter Menschen durch die Aktion Familienfasttag.
Neu geregelt wurde insbesondere die Leitungsstruktur auf allen Ebenen. In Pfarrgemeinden und Pfarren können künftig zwei Modelle gewählt werden: entweder eine klassische Leitung mit Vorsitzender und Stellvertreterinnen oder ein gleichrangiges Leitungsteam. Damit werden flexible und zeitgemäße Formen ehrenamtlicher Verantwortung ermöglicht.
Das Statut berücksichtigt zudem die neue Pfarrstruktur der Diözese Linz. Die kfb organisiert sich weiterhin auf Ebene der Pfarrgemeinden, stärkt aber zugleich die Zusammenarbeit innerhalb der Pfarren. Die Leitungen der kfb in den Pfarren übernehmen dabei koordinierende und vernetzende Aufgaben und wirken am pastoralen Leben mit.
Die Diözesankonferenz bleibt das oberste beschlussfassende Gremium der kfb oö. Sie entscheidet über grundlegende Positionen, Richtlinien, Mitgliedsbeiträge sowie über Änderungen des Statuts und wählt die diözesane Vorsitzende und ihre Stellvertreterinnen. Ergänzt wird die Leitungsstruktur durch den Diözesanvorstand und eine Geschäftsführung, die gemeinsam die strategische und operative Weiterentwicklung der Frauenbewegung verantworten.
Mit dem neuen Statut bekräftigt die Katholische Frauenbewegung Oberösterreich ihren Auftrag, Frauen in Kirche und Gesellschaft zu stärken, Räume für Gemeinschaft und Glauben zu schaffen sowie die Stimme von Frauen auf allen Ebenen des kirchlichen und gesellschaftlichen Lebens hörbar zu machen.