Prälat Josef Ahammer verstorben
Für Josef Ahammer, der als Priester in der Diözese Linz wie auf Österreichebene über viele Jahre hinweg verantwortungsvolle Aufgaben und Funktionen innehatte, war Kirche stets Weltkirche. Oberösterreichische Missionarinnen und Missionare hatten in ihm, der jahrzehntelang den Internationalen Priesterhilfsdienst der Diözese Linz leitete, einen Freund und guten Zuhörer und konnten durch ihn immer wieder auch mit Unterstützungen aus Oberösterreich für dringende Bedürfnisse in der Mission rechnen.
Mehr als drei Jahrzehnte war Ahammer Präsident der MIVA. Er zählt zu den Gründern von WEKEF (heute Welthaus) und war lange Zeit dessen erster Sekretär. In der Vollversammlung Welthaus (Plattform diözesaner Einrichtungen, welche in Mission und Entwicklungszusammenarbeit tätig sind) war er der Vertreter des Bischöflichen Konsistoriums.
Josef Ahammer, der die Errichtung der Missionsstelle der Diözese Linz anregte, blieb bis zuletzt Beirat in dieser Einrichtung. Die Missionsstelle übernahm infolge die Aufgaben des Internationalen Priesterhilfsdienst, dessen Auflösung 2012 erfolgte. Josef Ahammers Mitdenken, sein Rat und seine Erfahrungen wurden gerne gehört und geschätzt. Er wird uns künftig fehlen.
Das Erscheinen des Buches über oö. Missionarinnen und Missionare „Mission und kirchliche Entwicklungszusammenarbeit aus Oberösterreich - Aus der Freude am Evangelium – im Dienst an den Menschen“ war ihm zuletzt noch ein Herzensanliegen. Die Präsentation des Buches am 27. Oktober 2016 im Landhaus bereitete ihm große Freude.
(ar) 31.07.2017
