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Inhalt:

Pressekonferenz "... Eltern sein dagegen sehr!"

In Beziehung bleiben und bei Bedarf früher Hilfe in Anspruch nehmen

Das waren die Kernaussagen der Pressekonferenz zum Thema "Herausforderungen für Eltern und Kinder im 21. Jahrhundert" anlässlich des Weltelterntages am 1. Juni 2015.

 

Prim. Dr. Adrian Kamper gewährte einen Einblick in den Alltag einer psychosomatischen Station für Kinder und Jugendliche und nahm zu aktuellen Entwicklungen hinsichtlich der psychischen Gesundheit von Kindern Stellung. Dies wurde kombiniert mit einem Bericht über die Fragestellungen der Eltern, welche die Nummer des ElternTelefons wählen.

 

Eltern sind für die gesunde Entwicklung ihrer Kinder von zentraler Bedeutung. Prim. Dr. Kamper beschrieb Erziehung als "Weg vom sicheren Nest zum Verleihen der Flügel." Aufgabe der Eltern sei es, den Kindern Sicherheit zu vermitteln und gleichzeitig eine Unabhängigkeit fördernde Beziehung aufzubauen.

Mit dem Elterntelefon gibt es in Oberösterreich eine eigene Anlaufstelle bei der Telefonseelsorge speziell für Eltern. Primarius Kamper ermutigte, Hilfsangebote wie diese frühzeitig anzunehmen, denn jeder fünfte Minderjährige sei heute von psychischen Problemen betroffen. Diese führten zwar nicht immer zu einer chronischen Krankheit, könnten aber die Vorstufe dazu sein.

Barbara Lanzerstorfer-Holzner, Projektleiterin des Elterntelefons, unterstrich ebenfalls die Wichtigkeit der Eltern und Familien als Raum für die kindliche Entwicklung. "Familien kann niemand ersetzen. Das Wohlergehen der Eltern bedingt das Wohlergehen der Kinder, und dieses ist entscheidend für die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft."

Beim Elterntelefon zeige sich, dass in schwierigen Situationen ein Gespräch sehr viel weiterhelfen kann. "Denn es gibt Tage, an denen Eltern einfach nicht mehr weiter wissen, sich alleine gelassen fühlen und jemanden zum Reden brauchen", weiß die Expertin. Die Anrufenden könnten ohne Angst vor Bewertungen oder Konsequenzen, "ohne das Gefühl, versagt zu haben", mit einer neutralen Person über ihre Erziehungsprobleme, Sorgen, Ängste, Nöte sprechen.

Folgende Botschaften lagen den Expert*innen besonders am Herzen :

  • Hilfe in Anspruch zu nehmen ist KEIN Eingeständnis von Schuld oder Versagen. Auch Eltern dürfen Probleme, Sorgen und Ängste haben. Erziehung ist kein Kinderspiel, das ist ganz normal. Sich Unterstützung zu holen, ist ein Zeichen von Verantwortungsbewusstsein und Selbstfürsorge.
  • Beziehung, Achtsamkeit, Kommunikation sowie Toleranz sind die Erfolgsfaktoren für ein gelungendes Miteinander und ein gesundes Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen.
  • Familien brauchen Entwicklungsräume, die frei von Stress, Druck, Ängsten und institutionellen Reglementierung sind.

Hier können Sie die vollständigen Statements downloaden.

 

Foto Diözese Linz (honorarfrei)
v. l.: Mag.a Silvia Breitwieser (Leiterin der TelefonSeelsorge OÖ), Prim. Dr. Adrian Kamper (Leiter des Department für Psychosomatik für Säuglinge, Kinder und Jugendliche des Klinikums Wels-Grieskirchen) und Mag.a Barbara Lanzerstorfer-Holzner (Projektleiterin ElternTelefon)

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