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Kirche spricht Innsbrucker Provikar Carl Lampert selig

Genau 67 Jahre nach seiner Hinrichtung durch die Nationalsozialisten spricht die katholische Kirche am 13. November den österreichischen Priester Carl Lampert selig.

Der Seligsprechungsgottesdienst findet um 15.30 Uhr in der Pfarrkirche St. Martin in Dornbirn statt. In Vertretung von Papst Benedikt XVI. wird der Präfekt der vatikanischen Selig- und Heiligsprechungskongregation, Kardinal Angelo Amato, die Feier leiten. Die Predigt hält der Innsbrucker Bischof Manfred Scheuer. Zu der Messe werden mehr als 20 Bischöfe und Äbte aus dem In- und Ausland in Dornbirn erwartet. Im Gedenken an Carl Lampert sollen ab 16 Uhr die Kirchenglocken in ganz Vorarlberg und an seinem Todesort im deutschen Halle an der Saale 15 Minuten lang läuten.

 

Carl Lampert ist der ranghöchste Priester Österreichs, der von den Nationalsozialisten ermordet wurde. 1894 in Göfis in Vorarlberg geboren, war der Provikar ab 1939 als Stellvertreter von Bischof Paulus Rusch für die kirchliche Verwaltung des Tiroler Teils der damaligen Apostolischen Administratur Innsbruck-Feldkirch verantwortlich. Lampert trat mutig gegen kirchenfeindliche Handlungen von NS-Gauleiter Franz Hofer auf, der Tirol als ersten "klösterfreien Gau" errichten wollte. So protestierte der Provikar etwa gegen die Enteignung des Frauenklosters "Zur Ewigen Anbetung" in Innsbruck. Mehrmals wurde Lampert in Gestapo-Haft genommen.

 

Wegen seines Eintretens für den 1940 im KZ Buchenwald ermordeten Tiroler Pfarrer Otto Neururer begann für Provikar Lampert im August 1940 ein Martyrium durch die Konzentrationslager Dachau und Sachsenhausen-Oranienburg. 1941 wurde Lampert "gauverwiesen" und nach Stettin verbannt. Ein Gestapo-Spitzel verwickelte ihn dort in eine angebliche Spionage-Affäre. Am 13. November 1944 wurde Provikar Lampert in Halle an der Saale enthauptet.

 

Weitere Informationen unter:

Carl Lampert - Katholische Kirche Vorarlberg

Kathpress Themenpaket

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