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Franz und Franziska Jägerstätter
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Jägerstätter-Gedenken am Traunsee

Zu einer Taufgedächtnisfeier am Seeufer mit anschließendem Gottesdienst in der Stadtpfarrkirche Gmunden lud Jägerstätter-Biografin Erna Putz am 21. Mai 2009, dem Gedenktag des seligen Franz.

Etwa 70 Gläubige gedachten am Traunseeufer des seligen Franz. © mjn

 

"Franz Jägerstätter war geprägt von der Liebe zur Natur", betonte Erna Putz in ihrer Einführung. Diese Liebe zur Natur, zur Schöpfung war das Zentrum der Feier am Traunseeufer im Gmundner Toscanapark. Bei Sonnenuntergang und musikalischer Umrahmung durch ein Ohlsdorfer Bläserensemble gedachten an die 70 Gläubige des Vorbildes des seligen Franz. Als feierlicher Abschluss erfolgte ein Taufgedächtnis mit Segnung.

 

Nach dem Ortswechsel in die Stadtpfarrkirche Gmunden gab Dr. Teresa Sotovska, polnische Journalistin, Zeugnis über die Bedeutung Jägerstätters in Polen. 2008 erschien die Jägerstätter-Biographie von Erna Putz in Polen. Sotovska betonte, dass Polen und Polinnen immer wieder gegen Fremdmächte aufstehen mussten. Franz Jägerstätter sei für Polen ein Beispiel für die Tragik der Einsamkeit, derer es viele Parallelen in der polnischen Geschichte gebe. Allein in Dachau wurden 860 polnische Priester ermordet, im Jahr 1997 108 Märtyrer aus dem 2. Weltkrieg seliggesprochen und noch zahlreiche weitere warten auf ihre kirchliche Anerkennung.

Die anschließende Messfeier in der Stadtpfarrkirche zelebrierte Bischofsvikar Willi Vieböck. Laut Vieböck ist Jägerstätter ein Auserwählter, der auf Gott gehört hat und Gott gefolgt ist - auch nach einer Zeit des Suchens. Der Glaube sei ein Geschenk, aber ein Geschenk, das nicht einfach in den Schoß falle. Dies könne man am seligen Franz sehen. Wer aus Gott lebt, kann alles erkennen und einordnen. Jägerstätter lebte aus der Schrift, aus dem Geist, aus Gott. Darin ist Franz Jägerstätter heute Beispiel und Herausforderung.

 

Den Abschluss fand das Gmundner Jägerstätter-Gedenken bei einer Agape am Kirchenplatz.

 

(mjn)

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