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Franz und Franziska Jägerstätter
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Ehrung für Franziska Jägerstätter auch durch Republik - Begegnung in der Hofburg

Die Witwe des von den Nazis hingerichteten Kriegsdienstverweigerers Franz Jägerstätter erhält das Goldene Verdienstzeichen der Republik Österreich.

Die hohe Auszeichnung soll der 94-jährigen am 20. Mai von Landeshauptmann Josef Pühringer im
Rahmen der Feierlichkeiten überreicht werden, die anlässlich des 100. Jahrestages der Geburt von Franz Jägerstätter in St. Radegund stattfinden.

 

Erst vergangenen Montag war Franziska Jägerstätter mit dem Goldenen Verdienstzeichen des Landes Oberösterreich ausgezeichnet worden.

 

(Kathpress 19.4.2007, gec)

 

 

Bundespräsident empfing Jägerstätter-Witwe

Bundespräsident Heinz Fischer hat mit seiner Frau Margit die Witwe des oberösterreichischen Märtyrers und Kriegsdienstverweigerers Franz Jägerstätter, Franziska Jägerstätter, und ihre drei Töchter in der Wiener Hofburg empfangen. Das inoffizielle Treffen mit einem Essen und einer anschließenden Führung durch die Hofburg sei ein "Zeichen der Wertschätzung und Verbundenheit" gewesen, so die Jägerstätter-Biografin Erna Putz, die ebenfalls an der Begegnung teilnahm, im Gespräch mit "Kathpress".

 

Bundespräsident Fischer und Franziska Jägerstätter hatten einander im Sommer des Vorjahres bei der Eröffnung des "Jägerstätter-Parks" in Braunau am Inn persönlich kennen gelernt. Es habe in der Hofburg ein "lebendiges und herzliches Gespräch" gegeben, berichtete Erna Putz. Dabei sei auch das "Jägerstätter-Fenster" in der Wiener Votivkirche zur Sprache gekommen, das Franziska Jägerstätter und ihre Töchter vor der Begegnung mit dem Bundespräsidenten besichtigt hatten.

 

Das Treffen fand auch vor dem Hintergrund statt, dass der Bundespräsident am 20. Mai bei den Festfeiern zum 100. Geburtstag Franz Jägerstätters in dessen oberösterreichischer Heimatgemeinde St. Radegund terminlich verhindert sein wird. Eine hohe Auszeichnung der Republik Österreich, die Franziska Jägerstätter dabei erhalten soll, wird Oberösterreichs Landeshauptmann Josef Pühringer überreichen.

 

Der oberösterreichische Märtyrer Franz Jägerstätter war am 9. August 1943 in Brandenburg an der Havel von den Nazis enthauptet worden. Die NS-Diktatur hatte den Familienvater, Bauern und Mesner aus St. Radegund wegen "Wehrkraftzersetzung" zum Tod verurteilt. Er hatte sich aus religiösen Gründen geweigert, mit der Waffe im Krieg der Nationalsozialisten zu kämpfen.

Das Seligsprechungsverfahren für Jägerstätter ist praktisch beendet. Die Seligsprechung des Märtyrers wird vermutlich im Frühjahr 2008 stattfinden.

 

(Kathpress, gec)

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