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Franz und Franziska Jägerstätter
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Christinnen und Christen dürfen nicht abseits stehen

Bischof Aichern beim Jägerstättergedenktag

Bischof em. Maximilian Aichern predigte beim Abendgottesdienst in der Pfarrkirche St. Radegund am 9. August 2013 zum 70. Todestag von Franz Jägerstätter. Dabei sprach er viele Themen an, die ihm in Bezug auf Franz Jägerstätter aber auch auf das Christsein heute wesentlich erscheinen.

 

Bischof Aichern beim Jägerstättergedenktag. © Diözese Linz
Bischof Aichern beim Jägerstättergedenktag. © Diözese Linz
Bischof Aichern beim Jägerstättergedenktag. © Diözese Linz
Bischof Aichern beim Jägerstättergedenktag. © Diözese Linz
Bischof Aichern beim Jägerstättergedenktag. © Diözese Linz
Bischof Aichern beim Jägerstättergedenktag. © Diözese Linz
Bischof Aichern beim Jägerstättergedenktag. © Diözese Linz
Bischof Aichern beim Jägerstättergedenktag. © Diözese Linz
Bischof Aichern beim Jägerstättergedenktag. © Diözese Linz
Bischof Aichern beim Jägerstättergedenktag. © Diözese Linz
Bischof Aichern bei der Predigt in St. Radegund. © Diözese Linz
Bischof Aichern beim Jägerstättergedenktag. © Diözese Linz
Bischof Aichern beim Jägerstättergedenktag. © Diözese Linz
Bischof Aichern beim Jägerstättergedenktag. © Diözese Linz
Bischof Aichern beim Jägerstättergedenktag. © Diözese Linz
Bischof Aichern beim Jägerstättergedenktag. © Diözese Linz
Bischof Aichern beim Jägerstättergedenktag. © Diözese Linz
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„Durch die Bibel und das Wort Jesu hat Franz Jägerstätter sein christliches Verhalten und sein Gewissen gebildet“, so Bischof Aichern in der Predigt beim Gedenkgottesdienst: „Er erkannte die Zeichen der Zeit und zog aus seinem Gewissen heraus Konsequenzen. Sein waches Gewissen durchschaute die damaligen Machthaber. Er nahm Gott und den Glauben in praktischen Fragen des Lebens ernst, ohne jemanden zu verurteilen. Christen und Christinnen können nicht abseits stehen, wenn es um zentrale Fragen der Menschheit, der Menschenwürde und der Gerechtigkeit geht.“

 

Als Mesner habe Franz Jägerstätter die Heiligen in der Kirche St. Radegund täglich betrachtet – die Märtyrer Stephanus und Laurentius, aber auch die Hl. Radegundis, der man nachsagt, sie sei eine Diakonissin gewesen.

 

Bischof Aichern sprach Menschen wie Franz und Franziska Jägerstätter zu, dass sie ein Stück Verwirklichung der Bergpredigt seien. „Ich begrüße den Vorschlag der Katholischen Männerbewegung, einen Seligsprechungsprozess auch für Franziska nach guter Prüfung einzuleiten. Was sie geleistet hat, ist herausragend“, so Bischof Aichern.

 

Bischof Aichern forderte auf, an diesem Gedenktag auch an Menschen in heutigen Kriegsgebieten zu denken. „Wir dürfen nicht abseits stehen, wenn es um wichtige menschliche Werte geht. Papst Franziskus ist nach Lampedusa gefahren. Wir müssen Brücken von Mensch zu Mensch bauen. Wir müssen global hinter der ökosozialen Marktwirtschaft stehen und nicht hinter der Gleichgültigkeit.


Es ist unmenschlich, wenn Asylsuchende in ihre unsichere, bedrohliche Heimat zurückgeschickt werden, obwohl die PolitikerInnen, die sich oft auch christlich nennen, humanitäre Möglichkeiten hätten. Haben wir den Blick für die Menschenwürde auch in Zeiten, wo wir vor Wahlen stehen.“

Franz Jägerstätter sei hier ein Vorbild für christliche Gewissensbildung, für das Festhalten an der Menschenwürde, für Zivilcourage und für den Glauben. Er sei auch Beispiel für viele Jugendliche und das gebe Hoffnung, so der emeritierte Bischof der Diözese Linz.

 

Seit einigen Monaten sei Franz Jägerstätter mit seiner Gemahlin vereint bei Gott. Bischof Aichern schloss die Predigt: „Wenn wir beider Leben anschauen und betrachten, so sind nun beide Fürsprecher bei Gott. Seliger Franz und Frau Franziska bittet für uns bei Gott.“

 

(gec)

 

Bilder von dem Gedenktag in St. Radegund. Zur Todesstunde wurde eine Andacht in der Pfarrkirche gehalten. Am Abend ein Gedenkgottesdienst und eine Lichterprozession zum Grab von Franz und Franziska Jägerstätter.

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