Dagmar Hörmandinger-Chusin und ihre Kollegin Sabine Ruppert, Leiter der Stabsstelle für Prävention von Missbrauch und Gewalt der Erzdiözese Wien sprechen über spirituelle Gewalt und ihre unterschiedlichen Formen. Was genau versteht man unter spiritueller Gewalt, wie kann man sie erkennen und vor allem: Was können wir selbst tun, wenn wir Betroffene oder Zeug*innen spiritueller Gewalt sind?
Schutzkonzept bezeichnet das für jede Institution passende System von Maßnahmen für den besseren Schutz von Mädchen und Jungen vor sexualisierter Gewalt. Es kann nicht von oben oder außen verordnet werden, sondern muss vielmehr innerhalb einer Einrichtung oder eines Vereins von Vorstands- oder Einrichtungsebene unter Beteiligung der hauptberuflichen und ehrenamtlichen Fachkräfte, Eltern, Kindern und Jugendlichen selbst erarbeitet und sodann im Alltag angewandt werden.
Am 5. Juni 2024 fand in Schloss Puchberg die Zertifikatsverleihung für den Ausbildungslehrgang „Wissen – Wahrnehmen – Handeln – Gewaltprävention“ statt.
Am 25./26. April 2023 kamen die Leiter:innen der diözesanen Stabsstellen für Prävention von Missbrauch und Gewalt in St. Virgil (Salzburg) zu ihrem jährlichen Treffen zusammen. Hauptthema war die "Erstellung und Autorisierung von institutionellen Schutzkonzepten".
Am 17. November 2022 setzten sich im Bozner Pastoralzentrum über 100 Expert:innen und Interessierte mit dem Thema Aufklärung, Aufarbeitung und Prävention von Missbrauch in der Kirche auseinander.
Von Herbst 2020 bis Juni 2021 absolvierten 700 MitarbeiterInnen der Diözese einen Online-Kurs zur Gewaltprävention. Der von der Stabsstelle für Gewaltprävention, Kinder- und Jugendschutz erarbeitete Kurs wird auf alle Abteilungen der Diözese ausgerollt.
Im Auftrag von Generalvikar Univ.-Prof. DDr. Severin Lederhilger hat die Stabsstelle für Gewaltprävention, Kinder- und Jugendschutz unter der Leitung von Mag.a Dagmar Hörmandinger-Chusin mit ihrer Arbeitsgruppe einen Online-Kurs in vier Einheiten erarbeitet.