Di. 02.12.25
16 Tage gegen Gewalt
Fahne hissen - Frei leben
Zirka 50 Personen gedachten aller Frauen, die durch einen Femizid ums Leben gekommen sind und setzten ein deutliches Zeichen gegen Gewalt an Frauen.

Nach einer kurzen Ansprache gab es eine Lesung über Erzählungen von Frauen.
28 konkrete Wege zu einem gewaltfreien Leben – für dich und für andere
(ein Text von Margit Lindorfer)
- Bleibe stehen und mische dich ein, wenn du Gewalt siehst – sage laut „Stopp!“ und hol andere Menschen dazu.
- Rufe das Gewaltschutzzentrum oder die Polizei, wenn du Gefahr bemerkst oder selbst Hilfe brauchst.
- Vertraue dich Menschen an, wenn du verzweifelt bist.
- Atme drei tiefe Atemzüge ein und aus, bevor du auf Ärger reagierst.
- Verlasse den Raum für eine Minute, wenn du merkst, dass deine Wut steigt.
- Spiele mit deinem Kind ein Kartenspiel, spiele mit deinem Kind mit Puppen oder Teddybären.
- Sag deinem Sohn wörtlich: „Es ist okay, wenn du weinst. Gefühle zeigen ist Stärke.“
- Stoppe aggressives Verhalten sofort mit einem klaren Satz wie: „Ich spreche mit dir weiter, wenn du ruhiger bist.“
- Sage bei sexistischen Sprüchen laut und deutlich: „Das ist nicht in Ordnung.“
- Reduziere gewaltvolle Filme, Serien und Spiele in deinem Haushalt!
- Vereinbare für dich tägliche medienfreie Zeiten!
- Sprich mit Kindern über Gewalt in Medien: Frage nach, was sie gesehen haben, interessiere dich für ihr Leben.
- Führe Konfliktgespräche im Sitzen, nicht im Stehen – das reduziert Spannungen.
- Formuliere deine Gefühle mit „Ich“-Sätzen, z. B. „Ich bin überfordert“ statt „Du machst mich wütend“.
- Schreibe auf, was dich belastet, und sprich mit anderen darüber.
- Bitte eine Vertrauensperson konkret um Hilfe: „Kannst du mir morgen für fünf Minuten zuhören?“
- Mach jeden Tag zehn Minuten Bewegung – Spaziergang, Dehnen oder Treppensteigen.
- Nimm dir Zeit für deine Hobbies. Wenn du keine hast, beginne ein Hobby!
- Räume jeden Abend fünf Minuten lang auf – ein geordneter Raum beruhigt den Geist.
- Frage Menschen in schwierigen Situationen direkt: „Kann ich dir irgendwie konkret helfen?“
- Nimm dir einmal pro Woche eine bewusste Pause von allen Verpflichtungen – auch von Familie oder Arbeit.
- Übe jeden Monat ein Gespräch darüber, wie gesunde Beziehungen aussehen – mit Partnern, Freunden oder Jugendlichen.
- Engagiere dich bei einem Ehrenamt, zB im Sportverein, beim Bildungswerk, im Tanzsportclub, im Elternverein, beim Besuchsdienst im Altenheim, bei Treffpunkt Mensch und Arbeit
- Lerne jeden Monat etwas über eine Kultur, die dir fremd ist – ein Rezept, ein Buch, eine Begegnung.
- Informiere dich über Beratungsangebote in deiner Nähe: etwa Gewaltschutzzentrum, Frauennetzwerk, FrauenTrainingsZentrum, Sozialabteilung BH, Beziehung Leben, Sozialausschuss der Gemeinde.
- Verbringe immer, wenn es dir möglich ist, Zeit in der Natur!
- Lerne aus deinen Fehlern und feiere auch kleine Erfolge!
- Nimm dir täglich eine kleine positive Handlung vor: ein Kompliment, ein Lächeln, eine hilfreiche Geste – Frieden wächst im Kleinen.
