Erstes Semester-Opening unter dem Motto „Bildung verbindet“
Frauenbildung und Begegnung im Mittelpunkt
Bei Saxophonmusik des Saxsoundhaufn, Fingerfood und vielen persönlichen Gesprächen startete das Haus der Frau gemeinsam mit seinen Gästen ins neue Bildungsjahr. Gesprächsrunden auf der Bühne widmeten sich aktuellen Fragen rund um Frauenbildung, Gleichberechtigung und katholische Erwachsenenbildung.
Zu den Gästen zählten unter anderem Mag.a Abena Carty-Pinner, Leiterin des Frauenbüros Linz, Mag. Andreas Kaltseis, Bereichsleiter für Bildung und Kunst der Diözese Linz, sowie Margit Schmidinger, ehrenamtliche Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung.
Neues Bildungsprogramm und neues Erscheinungsbild
Leiterin Mag.a Claudia Buchinger präsentierte beim Semester-Opening die neue Ausrichtung vom Haus der Frau in Linz, ihr neues Team und das das aktuelle Herbstprogramm.
Das neue visuelle Erscheinungsbild wurde von Karoline Grubbauer und Josef Pils von "grafik und marke" inspirierend erläutert.
Das Bildungs- und Begegnungszentrum steht für moderne Frauenbildung, Austausch und gesellschaftliche Verantwortung. Der neue Auftritt macht diese Ausrichtung sichtbar und unterstreicht den Anspruch, einen offenen und lebendigen Ort für Bildung und Begegnung zu schaffen.
Kunst und Frauenförderung im Haus der Frau
Ein besonderer Höhepunkt des Abends war die Eröffnung der Ausstellung „No Place Like Home / To Build a Home“ der Artist-in-Residence Eleonora Hrybniak.
Die Installation beschäftigt sich mit dem „Zuhause“ als Raum von Fürsorge, Arbeit und Kontrolle. Textile Strukturen thematisieren Sichtbarkeit, Schutz und Einschränkung und verweisen auf feminisierte Arbeit sowie historische und gegenwärtige Machtverhältnisse.
Das Haus der Frau bietet in Österreich als eine von nur zwei Einrichtungen im diözesanenen Kontext jungen Künstlerinnen die Möglichkeit, ein Jahr lang kostenlos in einem Atelier zu leben, zu arbeiten und kreativ tätig zu sein.
Die Ausstellung wurde durch die Impulsgeberin Dr.in Martina Gelsinger vom Fachbereich Kunst der Diözese Linz eröffnet.
Bildung verbindet
„Unser erstes Semester-Opening war für uns ein wichtiger Moment, um zu zeigen, wohin wir uns als Haus der Frau entwickeln: modern, lebendig, offen und klar positioniert für Frauenbildung, Begegnung und gesellschaftliche Verantwortung“, so Claudia Buchinger.
Der Abend machte sichtbar, wofür das Haus der Frau Linz steht: Bildung verbindet Menschen, Ideen und Engagement und schafft Räume für Selbstbestimmung, Austausch und Gleichberechtigung.