Über die Schwelle I Haruko Maeda Hallstatt 2024
Tod und Vergänglichkeit aus verschiedenen kulturellen Perspektiven stehen im Zentrum
der Werke von Haruko Maeda. Sie eröffnen die Ausstellungsreihe Über die Schwelle,
in der künstlerische Arbeiten zu Tod und Vergänglichkeit bis in den Herbst hinein
in Hallstatt zu sehen sein werden. Pfarrkirche, Gebeinhaus und Gruft werden dabei
zu den Orten, an denen die Arbeiten der in Linz lebenden japanischen Künstlerin zu
finden sind.
Traditionelle, japanische Umgangsweisen mit Verlust und Trauer treffen hier auf
eine besondere Form klassisch europäischer Bildsprachen, die auf die Künstlerin eine
große Faszination ausüben. Knochen, Keramik, Korallen oder Textilien werden ebenso
in künstlerische Objekte verwandelt, wie präparierte Tierkörper. Sie spielen auf
vielschichtige Weise auf die in der katholischen Kirche über Jahrhunderte tradierten
Rituale und Bedeutungsaufladungen, wie jene der Verehrung von Reliquien, an.
Dem stellt Haruko Maeda einen sehr persönlichen Blick der Trauerverarbeitung
vor dem Hintergrund ihrer eigenen kulturellen Herkunft gegenüber. Der Tod der
Großmutter, die dadurch ausgelösten Gefühle und Empfindungen, aber auch der
jeweils sehr persönliche Umgang mit dem Verlust nahestehender Menschen, werden
neben den benannten Objekten auch in Gemälden sichtbar.
Dabei besteht der Reiz der Bilder und Objekte in der Dissonanz von Schönheit
und Schmerz, der Gegenüberstellung der voneinander so verschiedenen tradierten
Vorstellungen vom Umgang mit dem Tod in europäischen und japanischen Trauerkulturen.
Was beide verbindet ist letztendlich die Frage danach, wie sich dem
Schmerz des Verlustes
eine Form und die Möglichkeit eines Neubeginns geben lässt.
Die Arbeiten von Haruko Maeda tun dies in beeindruckend bestechender Weise. der künstlerische Arbeiten zu Tod und Vergänglichkeit bis in den Herbst hinein
in Hallstatt zu sehen sein werden. Pfarrkirche, Gebeinhaus und Gruft werden dabei
zu den Orten, an denen die Arbeiten der in Linz lebenden japanischen Künstlerin zu
finden sind.
Traditionelle, japanische Umgangsweisen mit Verlust und Trauer treffen hier auf
eine besondere Form klassisch europäischer Bildsprachen, die auf die Künstlerin eine
große Faszination ausüben. Knochen, Keramik, Korallen oder Textilien werden ebenso
in künstlerische Objekte verwandelt, wie präparierte Tierkörper. Sie spielen auf
vielschichtige Weise auf die in der katholischen Kirche über Jahrhunderte tradierten
Rituale und Bedeutungsaufladungen, wie jene der Verehrung von Reliquien, an.
Dem stellt Haruko Maeda einen sehr persönlichen Blick der Trauerverarbeitung
vor dem Hintergrund ihrer eigenen kulturellen Herkunft gegenüber. Der Tod der
Großmutter, die dadurch ausgelösten Gefühle und Empfindungen, aber auch der
jeweils sehr persönliche Umgang mit dem Verlust nahestehender Menschen, werden
neben den benannten Objekten auch in Gemälden sichtbar.
Dabei besteht der Reiz der Bilder und Objekte in der Dissonanz von Schönheit
und Schmerz, der Gegenüberstellung der voneinander so verschiedenen tradierten
Vorstellungen vom Umgang mit dem Tod in europäischen und japanischen Trauerkulturen.
Was beide verbindet ist letztendlich die Frage danach, wie sich dem
Schmerz des Verlustes
eine Form und die Möglichkeit eines Neubeginns geben lässt.
Die Arbeiten von Haruko Maeda tun dies in beeindruckend bestechender Weise.
Haruko Maeda, * 1983 in Tokio, lebt in Wien, lehrt an der Kunstuniversität Linz.
2005–2012 Studium der Malerei bei Ursula Hübner an der Kunstuniversität Linz.
Ihre Werke sind in nationalen und internationalen Sammlungen vertreten.