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Inhalt:

Pfarrkirche Wippenham Neugestaltung Arnold Reinthaler, 2024

Neugestaltung Altarraum, Taufort, Ort zum Kerzenanzünden und Ort für Lebensbewegungen im Turmzimmer
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Ausgangspunkt und zentrales Motiv der Gestaltung von Arnold Reinthaler in der Pfarrkirche Wippenham ist die Form des Spitzbogens der gotischen Architektur, die er als gestalterisches Moment für Boden und Objekte einsetzt. Die neuen Ausstattungselemente im Altarraum, Altar, Ambo und Vorstehersitz erwecken den Eindruck von Durchlässigkeit und Leichtigkeit; sie öffnen den Raum und haben zugleich eine skulpturale Präsenz, die in Dialog mit der bestehenden Ausstattung tritt. Die Form und Durchlässigkeit wird beim Ort für Kerzenanzünden an der Süd-West-Wand mit dem „Blätterkranz“ aus Messing und dem Kerzenständer weitergeführt.

Die Form findet sich als Mandorla in der Bildsprache des frühen Christentums und ist Ausdruck der Licht- und Heilsymbolik einer Figur. In der christlichen Kunst ist der mandelförmige Heiligenschein nur um die Gestalt von Christus oder Maria zu sehen. In der Form und Gestaltung wird insbesondere auch der Aspekt des Weiblichen sichtbar - eine Reminiszenz an das Marienpatrozinium, die ausschließlich weiblichen Heiligen am Hochaltar und die Bedeutung von Frauen in der Leitung der Pfarre vor Ort.

Ausgehend vom Zweiten Vatikanischen Konzil hat es sich die Diözese Linz zum Ziel gesetzt der "Freude und Hoffnung, Trauer und Angst der Menschen von heute" wirksam auf verschiedenen Ebenen zu begegnen. Dieser Anspruch wird in der Pfarrkirche Wippenham mit ihrer eindrucksvollen gotischen Architektur und der barocken Ausstattung - in Zeichen-, Symbolcharakter und künstlerischer Qualität –auf ganz besondere Weise sichtbar. Arnold Reinthaler hat sein Konzept zur Neugestaltung von Altarraum, Taufort und dem Ort zum Anzünden von Kerzen aus den bestehenden Formen im Zusammenspiel von Geschichte und Gegenwart entwickelt und eröffnet damit neue Sinnschichten.

Martina Gelsinger, Fachbereich Kunst

 


 

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