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Inhalt:

Pfarrkirche Bad Goisern FENSTER DER HUNDERT

Elisabeth Plank, 2024

Im gotischen Chor der Pfarrkirche Bad Goisern wurden nach dem ersten Weltkrieg zwei als Kriegerdenkmal ausgestaltete Glasgemälde in die zwei seitlichen Polygonfenster eingesetzt. Das neu gestaltete mittlere Fenster thematisiert nun eine konkrete historische Begebenheit aus der Geschichte Bad Goiserns in der Folge des zweiten Weltkriegs.

 

1945/46 sind 113 Menschen an den Folgen des Konzentrationslagers Mauthausen, Außenlager Ebensee in Bad Goisern verstorben und wurden hier begraben. 1948 und 1952 wurden 104 von ihnen aus dem katholischen Friedhof Bad Goisern exhumiert. Zwanzig der Exhumierten wurden in ihre Herkunftsländer überstellt und 84 wurden auf dem KZFriedhof Ebensee neu bestattet. Bisher hat nichts außer den historischen Quellen an diese Begebenheit erinnert. Da die Quellen leicht heterogen sind, steht der Titel FENSTER DER HUNDERT symbolisch für alle betroffenen Opfer.

 

FENSTER DER HUNDERT: Um die vergessenen Ereignisse wieder zu erinnern, wurden im bestehenden mittleren Glasfenster 104 hexagonale Glasflächen in vier Farben (Vier als Zahlensymbol für das Weltliche) stellvertretend für die 104 aus dem Friedhof exhumierten KZ-Opfer eingesetzt. Die Verteilung der Farbflächen in der bestehenden Fenstergliederung soll in abstrakter Form wie in einer Musikpartitur den Opfern, die aus dreizehn verschiedenen europäischen Ländern stammen, symbolisch wieder einen sichtbaren Platz in unserer Gesellschaft einräumen. Der sichtbare Farbklang soll ein stilles Requiem für die Opfer sein.

 

Das FENSTER DER HUNDERT wurde 2020 von Elisabeth Plank entworfen und 2024 in der Glasmalerei Stift Schlierbach umgesetzt.

 


 

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