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Lehrgang Kulturgutpflege der Diözese Linz

Terminvorschau 2026

 

„Wozu?“

Wozu braucht die Pfarrgemeinde eine/n Kulturgutpfleger/in?

Die Pfarren besitzen, verwalten und benutzen tagtäglich Kunstobjekte. Diese Ausstattungsstücke sind sichtbare künstlerische Glaubensbekenntnisse, die jedoch einer versierten Pflege bedürfen. Ziel und Sinn der Ausbildung ist es, eine Ansprechperson in der Pfarrgemeinde vor Ort zu haben, die für sachgerechte Aufbewahrung und Pflege des Bestands sorgt und mit geschultem Blick eine erste Einschätzung abgeben kann, ob und was zu machen ist: Wann sollte etwas gereinigt oder hergerichtet werden? Was wird vielleicht nicht mehr gebraucht? Es ist eine verantwortungsvolle Tätigkeit, die ein Bewusstsein schafft für unser historisches Erbe, der liturgischen Kunst und Kultur sowie Teil der Vermögensverwaltung der Pfarre ist. Dadurch stellt ein/e Kulturgutpfleger/in einen großen Mehrwert für die Pfarre dar.

 

„Wer?“

Unsere Zielgruppe sind Menschen, die sich(ehrenamtlich) in der Pfarre sinnstiftend engagieren möchten oder die einfach an Kunst interessiert sind: Mesner/innen, Kustod/innen, Verwalter/innen sowie kultur- und kunstinteressierte Laien. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich.

 

„Wie?“

Wie läuft dieser Lehrgang ab?

Der Lehrgang ist aus der Überarbeitung der Fortbildung Kirchenpflege hervorgegangen. Es wurden hierfür Anregungen aus den Pfarren sowie Erfahrungen aus rund 25 erfolgreichen Vorjahren eingearbeitet und für die heutige neue Pfarr- und Diözesanstruktur adaptiert.

 

Der Lehrgang besteht aus 7 Modulen:

  • Seminarmodul Restaurierung und Denkmalpflege (Pflichtmodul)
  • Exkursion Restaurierung in Wien
  • Exkursion Denkmalpflege in Mauerbach
  • Exkursion Zeitgenössische Kunst und Liturgie (Pflichtmodul)
  • 3 Praxismodule (jährlich variabel)

Um das Zertifikat des Lehrgangs zu erhalten, sind neben den beiden Pflichtmodulen mindestens zwei weitere frei wählbare Module zu absolvieren. Selbstverständlich können die Module auch einzeln gebucht oder auch auf mehrere Jahre aufgeteilt werden.

 

Der Lehrgang wird in Kooperation mit der Katholischen Privatuniversität Linz, Institut für Geschichte und Theorie der Architektur, durchgeführt. Das Ziel hierbei ist, Theorie und Praxis besser zu verzahnen und die verschiedenen Interessentengruppen zu vernetzen, um daraus Synergien zu generieren. Die Teilnehmer/innen aus den Pfarren und die Studierenden erhalten einen gemeinsamen Einblick in das breite Spektrum der Kunst- und Baudenkmalpflege sowie der Restaurierung im kirchlichen Bereich. Zudem profitieren die Studierenden von den praktischen Arbeiten und Erfahrungen der Pfarren. Absolvent/innen des Zertifikatslehrganges haben auch die Möglichkeit, bei Interesse die Themen akademisch zu vertiefen.

 

Vortragende

Die Module werden von den Mitarbeiterinnen des Fachbereichs Kunst und Kultur zusammengestellt und abgehalten. Um das breite Spektrum des jeweiligen Moduls bestmöglich abzudecken, werden andere diözesane Fachstellen einbezogen und externe Fachleute, Firmen bzw. Ämter hinzugeholt.

Die Module des Lehrgangs:

 

Seminarmodul Restaurierung und Denkmalpflege

Das Kunstgut umfasst Objekte verschiedenster Materialien: von der zarten Seide bis zum harten Stein. Nach einer Einführung in Denkmalpflege erläutern restauratorische Fachkräfte die „Bedürfnisse“ der Materialgruppen (Wand, Stein, Holz, Textil, Metall, Glas). Sie geben Tipps zu schonender Handhabung, Schadensursachen, möglichen Pflegemaßnahmen und zu einer konservatorisch korrekten Lagerung. Bei einer Führung durch das Kunst- und Mobiliendepot im kulturGUTspeicher Gleink werden wir Vieles des zuvor Gehörten wiederfinden.

 

Exkursion Restaurierung in Wien

In den Restaurierwerkstätten des Bundesdenkmalamtes wird das breite Spektrum der Restauriermethoden und das Warum, Wofür und Wie der restauratorischen Untersuchungen und Maßnahmen vorgestellt und diskutiert. Für den Nachmittag wird ein wechselndes Programm von fachlich spezifischen Führungen organisiert.

 

Exkursion Denkmalpflege in Mauerbach

Im Informations- und Weiterbildungszentrum des Bundesdenkmalamtes in Mauerbach bei Wien gewinnt man einen umfassenden Einblick in die Baudenkmalpflege: beginnend bei der Putz- über Steinrestaurierungen bis hin zu Holzkastenfenstern oder den unterschiedlichen Anstrichsystemen der Architekturoberflächen.

 

Exkursion Zeitgenössische Kunst und Liturgie (Pflichtmodul)

Im Gespräch mit Pfarrverantwortlichen, Kirchenpfleger:innen, Künstler:innen und Expert:innen aus den Fachbereichen Kunst und Kultur sowie Liturgie, erfahren die Exkursionsteilnehmer:innen aus erster Hand über Prozesse der Entscheidungsfindung und Projektentwicklung. Zur Sprache kommen dabei Parameter für künstlerische Qualität im Einklang von historischer Substanz, liturgischen und funktionalen Anforderungen an den Raum ebenso wie die Bedeutung von Kunst als Impuls für die Pastoral.

 

Praxismodule (jährlich variabel)

Die Praxismodule vertiefen einzelne aktuelle Themen aus den Modulen bzw. aus den Pfarren. So befassen sie sich mit den unterschiedlichen Materialen der liturgischen Kunst- oder Kulturobjekte, wie Holz, Glas, Metall etc. oder beleuchten aktuelle Themen, wie etwa dem Friedhof aus unterschiedlichen Perspektiven von Gestaltung, Recht und Ökonomie.

 

Hierfür werden erfahrene Handwerker:innen, Restaurator:innen und Expert:innen eingeladen. Konkrete Fragen, zu den jeweiligen Thema können hier gestellt und ein Raum für reger Austausch geboten werden.

 

 

Link zum Artikel in der Kirchenzeitung vom 29.1.2026:

Sichtbare Glaubensbekenntnisse pflegen - neue Ausbildung startet.

 

 

Bei Interesse melde dich im Fachbereich Kunst:

Diözese Linz

Fachbereich Kunst

Rudigierstraße 10, 4020 Linz

0732/995151-4520 oder

anmeldung.kunst@dioezese-linz.at

www.dioezese-linz.at/kunst

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Telefon: 0732/995151-4520
kunst@dioezese-linz.at
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Montag bis Freitag von 9.00 bis 12.00 Uhr

und nach telefonischer Vereinbarung

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