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Schatzkästchen statt Rumpelkammer

‚EINFÜHRUNG IN DIE SAMMELUNGSPFLEGE’

‚EINFÜHRUNG IN DIE SAMMELUNGSPFLEGE’

 

Am 10. März war ein Seminar zu Gast bei den Kreuzschwestern Linz, welches die nachhaltige Lagerung von Kunstgut zum Thema hatte. Die Veranstaltung fand als Kooperation des Kunstreferats der Diözese Linz und des Referats für die Kulturgüter der Orden der österr. Superiorenkonferenz statt.

 

Um Kunstgegenstände oder historisch interessante Artefakte auch für die nächsten Generationen zu erhalten, ist ein achtsamer Umgang mit den Dingen nötig. Gerade in Klöstern gibt es oft umfangreiche Bestände an Objekten aus Kunst-, Musik- oder Ordensgeschichte. Wie kann man sie aufbewahren, wie sie präsentieren, ohne ihre Substanz zu schädigen?

Ordensleute und Interessierte aus ganz Österreich fanden in Linz zusammen, um sich den Fragen der Depotplanung zu stellen. Nach einer allgemeinen Einleitung zu grundsätzlichen Themen wie etwa Handhabung, Pflege oder Raumklima im Depot ging es ans „Begreifen“ im wahrsten Sinn des Wortes:

 

Das liebevoll gepflegte Schaudepot der Kreuzschwestern war die erste Station. Hier wird Ordensgeschichte anschaulich gemacht, was heißt, dass man auch „Kleinigkeiten“ zeigt. So werden nicht nur goldglänzende Reliquiare, sondern z.B. auch alte Nähutensilien ausgestellt. Gelungen ist hier auch der Umstand, dass für die Sammlung die historischen Schränke der früheren Novizinnen verwendet werden konnten, die eigentlich wegen eines Umbaus entsorgt werden hätten sollen.

 

Danach war man zu Gast bei der Jesuitenkommunität. Die kunstvoll ausgestattete Sakristei der Ignatiuskirche birgt ein durchdachtes Mobiliar vom Ende des 17. Jhs., das die unterschiedlichsten Gegenstände ideal aufnimmt wie z.B. Textilien, Leuchter, Antependien… Auch wie ungenutzte Wände als „Gemäldedepot“ verwendet werden können, war hier zu bestaunen.

 

Schlussendlich konnte in der Stadtpfarre, der ältesten Pfarre in Linz, die neu organisierte Schatzkammer besichtigt werden. Hier hat sich ein umfangreicher Paramentenbestand erhalten, der Zeugnis ablegt von früherer Liturgie und ihrer Ausstattung. Für die Lagerung der Textilien konnten die originalen Schränke der Barockzeit adaptiert werden. Dabei handelt es sich nicht um einen hermetischen Museumsraum, sondern Manches findet auch heute noch im Kirchenraum Verwendung, wenn es das Kirchenjahr verlangt.

 

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