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Restaurierung des Clemensreliquiars aus der Linzer Ursulinenkirche

Der Restauratorin über die Schulter geschaut

Die dringend nötige Restaurierung des Reliquienschreins des hl. Clemens aus der Linzer Ursulinenkirche war ein Anlass, sich mit dem oft unverstandenen Kulturgut der Reliquien aus-einander zu setzen. Am 29. August 2012 bot sich die Gelegenheit, die heiligen Gebeine aus nächster Nähe zu betrachten und der Restauratorin Elisabeth Macho-Biegler über die Schulter zu schauen. Die vom Kunstreferat der Diözese Linz begleitete Veranstaltung stieß auf reges Interesse.

 

 

Restaurierung. © Kunstreferat
Restauratorin Elisabeth Macho-Biegler. © Kunstreferat
Restaurierung. © Kunstreferat
Restaurierung. © Kunstreferat
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Der Wandel im Umgang mit dem Tod macht es in heutiger Zeit oft schwer, sich mit solchem Kulturgut zu beschäftigen. Heute wird diesen Objekten weitgehend Unverständnis entgegen-gebracht. Immer noch ist die Bereitschaft groß, Reliquien zu „entsorgen“, doch diese Objekte sind nicht nur Stücke von künstlerischer Qualität, sondern auch Zeugnisse vergangener Frömmigkeit und somit wichtige Bestandteile des Gesamtkunstwerks Kirchenraum.


Mit der Präsentation ganzer Leiber im Barock war ein neuer Höhepunkt des Reliquienkultes erreicht. Nicht das Makabre und Okkulte sollte dargestellt werden, sondern der Heilige im Diesseits; in der Herrlichkeit des von ihm bewohnten Kirchenraums. Der Heilige Leib wartet im Schmuck seines Zierrates auf das Ende der irdischen Zeiten. Die Reliquie – einst ein mit göttlicher Gnade erfüllter Leib – war das Medium, um Schutz und Fürbitte zu erflehen.

Die Clemensreliquie, die nach ihrer Restaurierung wieder einen würdevollen Platz in der Ursulinenkirche bekommen wird, ist ein beeindruckendes Beispiel eines Katakombenheiligen mit qualitätvoller Klosterarbeit. Feuchtigkeitsschäden und Schimmelbildung bedrohten jedoch den Bestand. 


Zahlreiche Besucher fanden sich bei den Marienschwestern ein, die die Restaurierungsarbeiten beherbergten. Frau Macho-Biegler erläuterte ihre Arbeit, die versucht, möglichst wenig in den Bestand einzugreifen und die Würde des Objekts zu bewahren. Auch Kirchenrektor Prof. Peter Paul Kaspar besuchte „seinen Schützling“. Dank des respektvollen Umgangs und Engagements der Verantwortlichen in der Ursulinenkirche konnte somit wertvolles historisches Kunst- und Glaubensgut erhalten werden.



Die Rückkehr des Clemensschreins in die Ursulinenkirche wird feierlich begangen: 
Ein Abend für Sankt Clemens. Mit Musik, Literatur, zeitgenössischer Kunst und Wissenswertem zu den Reliquien und ihrer Restaurierung. 
2. November 2012, Ursulinenkirche Linz, 20.00 Uhr

 

 

Quelle: Judith Wimmer/Kunstreferat

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