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Inhalt:

6. Symposium zur Linzer Diözesangeschichte

Alles, was uns heilig war?

RELIQUIEN – Symposion 2018

 

Eine Kooperation des Kunstreferats mit dem VLDG-Verein für Linzer Diözesangeschichte.

 

Das diesjährige Symposion des VLDG am 28.9.2018 widmete sich unter dem Motto „Alles, was uns heilig war?“ dem schwierigen Thema Reliquien. Unserer aufgeklärten Zeit gemäß wird bei Reliquien hauptsächlich die Frage nach der Echtheit stark gemacht und nicht so sehr das Zeichenhafte daran gesehen, das uns eine Chance zur Auseinandersetzung mit der eigenen Sterblichkeit bietet, zum „Memento Mori“. Daher landen diese kunst-, kultur- und theologiegeschichtlich interessanten Objekte sehr häufig unbeachtet in Depots, wo sie in Vergessenheit geraten.

 

 

Kirchenhistorikerin Ines Weber und der Archivar des Stiftes Schlägl Herr Petrus Bayer OPraem beleuchteten den Reliquienkult aus historisch-theologischer Sicht. Judith Wimmer vom Kunstreferat veranschaulichte mit diözesanen Beispielen die unterschiedlichsten Reliquienkategorien und Reliquiartypen. Darüber hinaus wurden gelungene Restaurierungen von Reliquienschreinen wie in Mondsee oder der Linzer Ursulinenkirche vor den Vorhang geholt. Abt Reinhold Dessl OCist und Pfarrer Christian Öhler aus Bad Ischl berichteten von der mitunter nicht einfachen Entscheidungsfindung für Reliquien im Rahmen der Neugestaltung eines Volksaltars.

 

Exponate aus der Studiensammlung der Diözese Linz sowie dem Diözesanarchiv illustrierten das vielfältige Spektrum – von Altarstein und Authentik bis hin zu Klosterarbeit und Wachsmedaillons.

Josef Wallner führte durch den Nachmittag. Für die auf das Thema abgestimmte musikalische Umrahmung sorgten Rita und Andreas Peterl.

 

 

 

 

 

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