Die Revolution frisst ihre Kinder!
Eine Grazer Theatergruppe reist nach Burkina Faso, um dort ein Puppentheater über die Französische Revolution aufzuführen. In Ouagadougou angekommen, wird der Plan aber schnell verworfen und die Gruppe tritt stattdessen mit einer Marionettenversion des burkinischen Revolutionärs Thomas Sankara auf. Als kurz darauf laute Proteste auf den Straßen der Hauptstadt aufflammen, glaubt die Regisseurin der Gruppe, ihr Theater habe die Revolution angestoßen. Im Stil einer Mockumentary gelingt dem Regisseur Jan-Christoph Gockel eine Aufarbeitung der Geschichte Burkina Fasos, ein Plädoyer für kulturelles Brücken-Bauen und eine anklagende Satire auf europäische (Kunst)-Egos und Neokolonialismus.
(Quelle: IFFI/bearbeitet von Team Welthaus).
