„Begegnung mit Gästen aus Bolivien“ 2026
Trotz massiver Umweltbelastungen durch den Bergbau und die großflächig angelegte Landwirtschaft setzen sie sich mit Mut, Expertise und tiefer Verbundenheit zu ihrem Land für die Rechte indigener Menschen, für Frauen, für Gesundheit und für den Schutz ihrer Lebensräume ein.
"Was tun, wenn der Fluss, der dich ernährt, langsam stirbt?"
Am Rio Pilcomayo in Bolivien ist diese Frage für indigene Menschen bitterer Alltag. Der einst lebensspendende Fluss ist heute mit Schwermetallen, Müll und Pestiziden belastet – und bedroht die Existenzgrundlage ganzer Gemeinschaften. Die Gewinnung von Metallen für die Produktion von elektronischen Geräten hat fatale Folgen für die Menschen und die Umwelt. Doch statt aufzugeben, organisieren sich insbesondere die Frauen: Sie gründen Kollektive, entwickeln nachhaltige Einkommensquellen und kämpfen für ihre Rechte.
Während ihres Aufenthalts öffnen die bolivianischen Gäste in Vorträgen, Workshops und persönlichen Begegnungen neue Perspektiven auf globale Zusammenhänge. Sie zeigen, wie gemeinschaftliche Stärke, Wissen und Selbstbestimmung zu kraftvollen Werkzeugen des Wandels werden – und wie Frauen in Bolivien Tag für Tag nachhaltige Veränderungen anstoßen.
In unserem Workshop zeigen wir, wie Organisationen wie CERDET, ISALP, CEPA und CIPCA indigene Gemeinschaften stärken – durch Bildung, nachhaltige Landwirtschaft und den Kampf gegen strukturelle Ungerechtigkeit.
Buchen Sie einen Workshop! Erfahren Sie, wie indigene Menschen Widerstand leisten und Lösungen schaffen, trotz aller Widrigkeiten. Jetzt anmelden und mitdiskutieren!
Werden Sie Teil dieses Austauschs:
Kontaktieren Sie uns und laden Sie uns ein: in Schule, Pfarre/Gemeinde oder Organisation! Lassen Sie sich inspirieren, stellen Sie Fragen, kommen Sie ins Gespräch und erfahren Sie aus erster Hand, wie engagierte Frauen weltweit für Gerechtigkeit, Teilhabe und lebendige Zukunftsräume kämpfen.
Gemeinsam schaffen wir Begegnungen, die bewegen!
Kontakt:
Bernhard Mittermayr
Handy: 0676/8776 3274