
Der Río Pilcomayo in Bolivien, einst Lebensader für zahlreiche Gemeinschaften, ist heute durch Schwermetalle, Müll und Pestizide belastet. Auch der Lago Poopó ist betroffen: Seine Austrocknung und Verschmutzung gefährden die Lebensgrundlagen indigener und ländlicher Gemeinschaften. Und nicht zuletzt hat auch der Abbau von Metallen für elektronische Geräte gravierende Folgen für Menschen und Umwelt.
Vor allem Frauen organisieren sich, um ihre Rechte zu schützen: Sie gründen Kollektive, entwickeln nachhaltige Einkommensmöglichkeiten und setzen sich aktiv für ihre Gemeinschaften ein. Bei der Veranstaltung berichten zwei Gäste aus Bolivien, wie ihre Arbeit in Organisationen indigene Gemeinschaften unterstützt – etwa durch Bildung, Handwerk, nachhaltige Landwirtschaft und Initiativen gegen strukturelle Ungerechtigkeit. Gerahmt wird der Bericht durch einen Blick auf das vielfältige Land Bolivien, die andine Kosmovision sowie durch eine sozialethische Reflexion zur ökosozialen Frage in unserer globalisierten Welt.
Begleite uns zu einem Dialog mit Erika Rojas und Alicia Cuiza um zu erfahren, wie sich indigene Gemeinschaften für Gerechtigkeit einsetzen und um Positionen auszutauschen, die die Arbeit für den Klimaschutz in Österreich und Bolivien gegenseitig stärken.
Freitag, 8. Mai 2026, 9 Uhr
Pfarrsaal der Pfarrgemeinde Linz-St. Konrad
Johann Sebastian Bach Straße 27, 4020 Linz
Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
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Bus 27 – Haltestelle Regastrasse
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Bus 46 – Haltestelle Fröschberg
Wir bitten um Anmeldung bis 2 Mai unter: linz@welthaus.at
Ansprechpartnerin im Welthaus:
Lorna Zamora Robles
Telefon: 0676 / 8776 – 3272
E-Mail: lorna.zamora-robles@dioezese-linz.at