Der Rio Pilcomayo in Bolivien, einst Lebensader für zahlreiche Gemeinschaften, ist heute durch Schwermetalle, Müll und Pestizide stark belastet. Auch der Abbau von Metallen für elektronische Geräte hat gravierende Folgen für Menschen und Umwelt. Vor allem Frauen organisieren sich, um ihre Rechte zu schützen:
Sie gründen Kollektive, entwickeln nachhaltige Einkommensmöglichkeiten und setzen sich aktiv für ihre Gemeinschaften ein. Bei der Veranstaltung berichten zwei Gäste aus Bolivien, wie ihre Arbeit in Organisationen indigene Gemeinschaften unterstützt – etwa durch Bildung, Handwerk, nachhaltige Landwirtschaft und Initiativen gegen strukturelle Ungerechtigkeit. Gerahmt wird der Bericht durch einen Blick auf das vielfältige Land Bolivien, die andine Kosmovision sowie durch eine sozialethische Reflexion zur ökosozialen Frage in unserer globalisierten Welt.
Wir laden Sie ein, Einblicke in die aktuelle Situation indigener Gemeinschaften in Bolivien zu erhalten, aber auch mit uns in Dialog über globale Gerechtigkeit zu treten.