Samstag 23. Februar 2019
Liturgiebörse

Gottesdienst für Paare: Das Geschenk der Liebe feiern

Liebesschlösser

Gottesdienstliche Feier mit Zeichenhandlung, für alle, die ihre partnerschaftliche Liebe feiern und Gott dafür danken möchten.

Der Pfarrer und ein pfarrlich engagiertes Ehepaar leiten den Gottesdienst
Musikalische Gestaltung: Familienchor der Pfarre und OrganistIn
4 Körbe mit Brot stehen beim Altar, ebenso zwei Schwingen mit Wein („Stifterl“, handbeschriftet: „Wein der Liebe, Pfarre St. Konrad“)

Liedprobe und ev. Einladung zusammenzurücken

Einzug: Orgel

Begrüßung: Ehepaar

Pfr.: Kreuzzeichen, persönliche Worte

Fr. D.:
Seit Jahren schon wird der Valentinstag immer stärker als Tag der Liebenden beworben, um die Menschen zum Kauf von Zeichen der Liebe zu motivieren. Warum gerade der heilige Valentin als Patron der Liebenden gilt ist historisch ungeklärt. Immerhin wird durch diese Entwicklung deutlich, dass die Sehnsucht nach Partnerschaft, nach lieben Können und geliebt Werden groß ist. Liebe kann man aber nicht kaufen, Geschenke, die das Bemühen um den geliebten Partner, die Partnerin ersetzen sollen, sind zu wenig.

Hr. H.:
In der Kirche kennen wir die Feier von Ehejubiläen. Die beginnen bei der Silberhochzeit. Der heutige Gottesdienst will uns anregen, unsere Liebe und Partnerschaft zu nähren, indem wir das Geschenk der Liebe feiern. Jetzt soll unsere gegenseitige Liebe im Mittelpunkt stehen. Liebe kann man nicht machen, nicht fordern, nicht einklagen, aber man kann sie pflegen, genießen und feiern. Dabei können wir auch erfahren, dass die Liebe eine göttliche Kraft ist, ein Stück Himmel auf Erden.

Lied: Voll Vertrauen Liederquelle (LQ) 283 3 Str., alle, unterstützt vom Familienchor.

Text:

Der Leib ist der Ort, an dem wir sichtbar und erfahrbar sind.
Anders als über den Leib gibt es keine Kommunikation,
außerhalb unserer Sinne keine Erfahrung.
Der Leib ist die Art und Weise, wie wir füreinander da sind.
Wenn du bei mir bist, sollst du DU sein können.
Ich möchte dir aufbauende und anerkennende Worte sagen und dich
durch mein Reden nicht verletzen.
Ich möchte achtsam sein und sehen, was du in der jeweiligen Situation
gerade brauchst.
Ich möchte hinter und zwischen deinen Worten hören, was du wirklich
ausdrücken willst.
Ich möchte dir zärtlich begegnen, dich berühren und mich berühren
lassen.
Ich möchte dir Raum geben und dich so annehmen, wie du bist.
Ich möchte, dass wir miteinander den Duft und den Geschmack des
Lebens in Fülle suchen und erahnen können.
(Quelle unbekannt)

Bibeltext: Mt. 13, 1-9 Die Rede über das Himmelreich: Das Gleichnis vom Sämann

Impuls: zum Gelingen von Beziehung: ein Ehepaar

Orgelspiel

Hr. H.: Wir laden Sie jetzt ein, sich zu zweit kurz über das Gehörte auszutauschen. Was an diesen Gedanken hat Sie angesprochen?
Ca. 5 - 7 Minuten, je nach Stimmung

Text:
Ich möchte dich lieben, ohne dich einzuengen,
dich wertschätzen, ohne dich zu bewerten,
dich ernst nehmen, ohne dich auf etwas festzulegen,
zu dir kommen, ohne mich dir aufzudrängen,
dich einladen, ohne Forderungen an dich zu stellen,
dir etwas schenken, ohne Erwartungen daran zu knüpfen,
dir meine Gefühle mitteilen, ohne dich dafür verantwortlich zu machen,
dir helfen, ohne dich zu beleidigen,
mich um dich kümmern, ohne dich verändern zu wollen,
mich an dir freuen, so wie du bist.
Wenn ich von dir das Gleiche bekommen kann,
dann können wir uns wirklich begegnen.
kurze Stille

Ritual: Fr. D.:
Liebe ist Nahrung für unser Leben, wie Brot.
Wir möchten Sie jetzt einladen, sich als Paar ein Stück Brot zu nehmen, es zu teilen und einander dabei ein persönliches Wort der Liebe oder des Dankes zuzusprechen und das Brot dann zu essen.

MitarbeiterInnen des FA Spiritualität und des FA Ehe und Familie teilen die Brotkörbe aus
währenddessen Orgelimprovisation

Lied: let uns break bread together on our knees

Vater unser

Dank: Fr. D. und Hr. H.: Guter Gott, du bist die Quelle der Liebe:

H: Wir danken dir für die Liebe, diese kostbare Kraft des Herzens, voll Leidenschaft und Zärtlichkeit, voll Hingabe und Sehnsucht, voll Glück und Gefährdung.
D: Wir danken dir, dass wir einen Menschen gefunden haben, den wir lieben, von dem wir geliebt werden und mit dem wir das Leben teilen wollen.
H: Wir danken dir für alle Paare, die es wagen, sich aufeinander einzulassen, ihre Liebe zu gestalten in guten und bösen Tagen, in Enttäuschung und Erfüllung, in Nähe und Distanz.
D: Wir danken dir, dass du uns deine Liebe schenkst, damit wir hier auf der Erde Momente himmlischen Glückes erfahren können.

Lied: Lass uns in deinem Namen, Herr, LQ 199

H: Im Anschluss an den Segen laden wir Sie herzlich zu einer einfachen Agape in den kleinen Pfarrsaal ein, um noch miteinander ins Gespräch kommen zu können.

Segen über den Wein: Pfr
Wir möchten Ihnen ein Fläschchen gesegneten Weines am Ende dieses Gottesdienstes schenken, für einen Moment festlicher Zweisamkeit zu Hause.
Segensgebet

Segen für alle: Pfr
Wenn euer Leben blüht, wie der Frühling,
sei Gott wie der Vogel, der von der Liebe singt.
Wenn die Stürme des Lebens euch entgegenwehen,
sei Gott das Haus, in dem ihr geborgen seid.
Wenn ihr die Fülle des Lebens genießt,
sei Gott, wie die Sonne, die euch wärmt.
Wenn dunkle Stunden über euch herein brechen,
sei Gott das Licht in eurer Mitte.
Wenn das Leben euch einlädt zum Tanz,
Sei Gott die Musik, die euch bewegt.
Wenn eure Schritte müde werden,
sei Gott der Boden, der euch trägt.
So begleite euch der große Gott,
durch alle Jahreszeiten eures Lebens: der Vater, der Sohn und der Heilige Geist
(Kerstin Schmale-Gebhard)

Einladung zur Einzelsegnung: Pfr

Orgelspiel, der Wein wird zu den Ausgängen getragen und verteilt

12.02.2007, Dorothea und Hans Schwarzbauer-Haupt; Pfr. Walter Wimmer

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