Dienstag 19. März 2019
Liturgiebörse

Schenk Leben, das kein Ende kennt / Totengebet

Himmel

Allgemeines Totengebet mit Texten der Heiligen Schrift, Psalmengebet und Gesätzchen des Rosenkranzes.

Eröffnung:
V Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
A Amen.

Einleitung:
V Wir haben uns versammelt zum Gebet für den/die Verstorbenen/Verstorbene ...
Wir tun dies als glaubende und hoffende Menschen, als Menschen, die wissen, dass wir mit unseren Verstorbenen verbunden bleiben, auch wenn sie nicht mehr unter uns sind.
Durch unser Gebet setzen wir ein Zeichen, dass der/die Verstorbene uns lieb und wertvoll war und bleibt. Wir wollen ihm/ihr einen Dienst christlicher Liebe erweisen. In unserem gemeinsamen Gebet wollen wir den Angehörigen des/der Verstorbenen in ihrer Trauer helfen.
Sie sollen spüren, dass sie gerade in diesen Tagen des Abschiednehmens nicht alleine gelassen werden.
Bei der Totenwache bedenken wir das Sterben im Licht des Glaubens. Christus hat uns durch seinen Tod und seine Auferstehung die Hoffnung geschenkt, dass wir unsere Verstorbenen wieder sehen werden. So wollen wir nun beten.

Hymnus:
V Du starker Gott, der diese Welt im Innersten zusammenhält,
du Angelpunkt, der unbewegt den Wandel aller Zeiten trägt.

A Geht unser Erdentag zu End’, schenk Leben das kein Ende kennt.
Führ uns, dank Jesu Todesleid, ins Licht der ew’gen Herrlichkeit.
Vollenden wir den Lebenslauf, nimm uns in deine Liebe auf,
dass unser Herz dich ewig preist. Gott Vater, Sohn und Heil’ger Geist. Amen.

Gesätzchen Rosenkranz:
- Vater unser
- 10 Gegrüßet seist du Maria
Einfügung: Jesus, den du o Jungfrau zu Bethlehem geboren hast.
- Ehre sei dem Vater ...

Lesung:
Aus dem Johannesevangelium.
L Jesus sprach: Alles, was der Vater mir gibt, wird zu mir kommen, und wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen;
denn ich bin nicht vom Himmel herabgekommen, um meinen Willen zu tun, sondern den Willen dessen, der mich gesandt hat.
Es ist aber der Wille dessen, der mich gesandt hat, dass ich keinen von denen, die er mir gegeben hat, zugrunde gehen lasse, sondern dass ich sie auferwecke am letzten Tag.

Gesätzchen Rosenkranz:
Einfügung:
Jesus, der für uns gekreuzigt worden ist.

Lesung:
Wir hören aus dem heiligen Evangelium nach Markus:
L Am ersten Tag der Woche kamen die Frauen in aller Frühe zum Grab, als eben die Sonne aufging. Sie sagten zueinander: Wer könnte uns den Stein vom Eingang des Grabes wegwälzen?
Doch als sie hineinblickten, sahen sie, dass der Stein schon weggewälzt war; er war sehr groß.
Sie gingen in das Grab hinein und sahen auf der rechten Seite einen jungen Mann sitzen, der mit einem weißen Gewand bekleidet war; da erschraken sie sehr. Er aber sagte zu ihnen: Erschreckt nicht! Ihr sucht Jesus, den Gekreuzigten. Er ist auferstanden; er ist nicht hier. Seht da die Stelle, wo man ihn hingelegt hatte.

Gesätzchen Rosenkranz:
Einfügung:
Jesus, der von den Toten auferstanden ist.

Lesung:
Aus dem Brief des Apostels Paulus an die Philipper:
L Unsere Heimat ist im Himmel.
Von dorther erwarten wir auch den Retter, unseren Herrn Jesus Christus, der unseren armseligen Leib verwandeln wird in die Gestalt seines verherrlichten Leibes, in der Kraft, mit der er sich alles unterwerfen kann.

Psalmengebet:
V Jesus sagt: Ich bin die Auferstehung und das Leben; wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt; und jeder, der lebt und an mich glaubt, wird in Ewigkeit nicht sterben.

Psalm 130:
V Aus der Tiefe rufe ich, Herr, zu dir, / Herr, höre meine Stimme.
A Wende dein Ohr mir zu, / achte auf mein lautes Flehen.
V Würdest du, Herr, unsere Sünden beachten, / Herr, wer könnte bestehen.
A Doch bei dir ist Vergebung, / damit man in Ehrfurcht dir dient.
V Ich hoffe auf den Herrn, es hofft meine Seele, / ich warte voll Vertrauen auf sein Wort.
A Meine Seele wartet auf den Herrn, / mehr als die Wächter auf den Morgen.
V Mehr als die Wächter auf den Morgen / soll Israel harren auf den Herrn.
A Denn beim Herrn ist die Huld, / bei ihm ist Erlösung in Fülle.
V Ja, er wird Israel erlösen, / von all seinen Sünden.
A Ehre sei dem Vater und dem Sohn / und dem heiligen Geist.
V Wie im Anfang so auch jetzt und allezeit / und in Ewigkeit. Amen.
A Ich bin die Auferstehung und das Leben; wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt; und jeder, der lebt und an mich glaubt, wird in Ewigkeit nicht sterben.

Lesung:
Aus dem Buch Jesaja.
L An jenem Tag wird der Herr der Heere auf diesem Berg – dem Zion – für alle Völker ein Festmahl geben. Er zerreißt auf diesem Berg die Hülle, die alle Nationen verhüllt, und die Decke, die alle Völker bedeckt. Er beseitigt den Tod für immer. Gott der Herr wischt die Tränen ab von jedem Gesicht.

Psalmengebet:
V Jesus sagt: Ich bin der gute Hirt. Ich kenne die Meinen und die Meinen kennen mich.

Psalm 23:
V Der Herr ist mein Hirte, / nichts wird mir fehlen.
A Er lässt mich lagern auf grünen Auen, / und führt mich zum Ruheplatz am Wasser.
V Er stillt mein Verlangen, / er leitet mich auf rechten Pfaden, treu seinem Namen.
A Muss ich auch wandern in finsterer Schlucht, / ich fürchte kein Unheil.
V Denn du bist bei mir, / dein Stab und dein Stock geben mir Zuversicht.
A Du deckst mir den Tisch / vor den Augen meiner Feinde.
V Du salbst mein Haupt mit Öl, / du füllst mir reichlich den Becher.
A Lauter Güte und Huld / werden mir folgen mein Leben lang.
V Und im Haus des Herrn / darf ich wohnen für lange Zeit.
A Ehre sei dem Vater und dem Sohn / und dem heiligen Geist,
V Wie im Anfang so auch jetzt und allezeit / und in Ewigkeit. Amen.
A Ich bin der gute Hirt. Ich kenne die Meinen und die Meinen kennen mich.

Fürbitten:
V Lasst uns beten zu Gott, von dem wir das Leben haben und zu dem wir ein Leben lang unterwegs sind:

L Für den/die verstorbene/n Herrn/Frau ... dessen/derer wir heute gedenken: dass er seinen/sie ihren Lohn empfängt für das Gute, das er/sie im Leben getan hat.
A Wir bitten dich, erhöre uns.

L Für alle, die von diesem Tod betroffen sind: dass sie Menschen finden, die sie in ihrem Leid aufrichten und dass sie selbst an Gott nicht verzweifeln.
A Wir bitten dich, erhöre uns.

L Für unsere verstorbenen Eltern und Angehörigen und für alle Heimgegangenen, die uns geholfen haben durch ihr Wort und ihr Beispiel: dass sie Gottes Freundlichkeit erfahren.
A Wir bitten dich, erhöre uns.

L Für uns alle, dass wir den Mut finden, als Christinnen und Christen zu leben und erhoffen, was Gott denen bereitet hat, die ihn lieben.
A Wir bitten dich, erhöre uns.

Vater unser
V Lasst uns beten, wie Christus uns zu beten gelehrt hat:
A Vater unser im Himmel ...

Schlussgebet:
V Gott, du bist reich an Erbarmen und willst alle Menschen selig machen. Erhöre unser Gebet für unsere Eltern, Geschwister, Verwandte und Freunde, die aus dieser Welt geschieden sind. Lass sie auf die Fürsprache Mariens und aller Heiligen in der Gemeinschaft mit dir das ewige Glück finden. Darum bitten wir durch Christus unseren Herrn.
A Amen.

Segensbitte:
V Gott, der Herr über Leben und Tod schenke uns allen die Gnade seines Segens.
A Amen.
V Er hat uns aus Liebe erschaffen und uns in Christus die Hoffnung auf die Auferstehung geschenkt.
A Amen.
V Uns Lebenden schenke er die Vergebung unserer Sünden, allen Verstorbenen schenke er sein Licht und seinen Frieden.
A Amen.
V Das gewähre uns der dreieinige Gott, der Vater und der Sohn und der heilige Geist.
A Amen.

V Gehet hin in Frieden.
A Dank sei Gott dem Herrn.

11.02.2004, Stadtpfarre Traun

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