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Mo. 28.09.26

Fürbitten

Erntedank nach Hitzesommer

 

Wenn wir auf die Welt blicken, erkennen wir, dass uns die Schöpfung anvertraut ist. Sie ist Gabe und damit auch unser aller Aufgabe, sie zu bewahren.

Wir sind aufgerufen, Antworten zu geben, neue Wege einzuschlagen und Verantwortung für die Schöpfung aus dem Glauben heraus zu übernehmen.

Alles Gute kommt aus Gottes Hand. Das macht uns demütig und darum bitten wir:

 

 

1) Hilf uns achtsam mit deiner Schöpfung und den Ressourcen unter der Erde und an der Oberfläche umgehen. Unsere Gier nach der Suche von Edelmetallen, seltenen Erden und Energiequellen hat der Natur tiefe Narben zugefügt. Zeige uns Wege der Sparsamkeit in Bezug auf unsere Mobilität und der ständigen Erreichbarkeit.

Du Gott des Lebens: Wir bitten dich, erhöre uns!

 

2) Ohne Wasser gibt es kein Leben. Bewahre uns vor den Folgen der Dürre. Verschwenden wir nicht dieses kostbare Nass! Begleite uns im Nachdenken über alternative Bewässerungsformen und Einsparmöglichkeiten, damit genug Futter für die Tiere eingebracht und eine sichere Versorgung mit Lebensmitteln durch unsere Bäuerinnen und Bauern ermöglicht werden kann.

Du Gott des Lebens: Wir bitten dich, erhöre uns!

 

3) Verschone uns vor Überschwemmungen, Erdrutschen und Gletscherabbrüchen, die aufgrund der vom Menschen mitverursachten Erderwärmung entstanden sind.

Du Gott des Lebens: Wir bitten dich, erhöre uns!

 

4) Gib uns Mut in uns zu gehen und über unsere Ess- und Konsumgewohnheiten nachzudenken, damit wir uns von der allgegenwärtigen Verfügbarkeit nicht mehr blenden lassen und uns auf das wirklich Notwendige für unsere körperliche und mentale Gesundheit zurückbesinnen und somit keine Lebensmittel mehr weggeworfen werden müssen.

Du Gott des Lebens: Wir bitten dich, erhöre uns!

 

Nicht alles, was wir ernten, haben wir gesät oder durch eigene Kraft hervorgebracht. Deshalb danken wir heute für das, was uns einfach geschenkt wurde.

 

Wir danken für die Gaben der Natur, für unsere Talente und für die Einsicht, unsere Verschwendungssucht einzudämmen.

 

Zeige uns Wege, um die Folgen des vom Menschen mitverursachten Klimawandels zu erkennen und unsere Verhaltensweisen umzustellen.

 

28.09.2026, Alfred Höllhumer
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