Wednesday 2. December 2020
Liturgiebörse

Vorstellung der Erstkommunikanten / 3. So i JK (A)

Kinder

Bausteine - mit Predigt - für einen Gottesdienst mit den Erstkommunionkindern;  
3. Sonntag im Jahreskreis A

Einzug: Ministranten, Tischmütter (TM) mit den Kindern ihrer Gruppe, Priester

Die Kinder gehengruppenweise mit ihrer TM in den Altarraum,

 

Vorstellen der Eko: Die Religionslehrerin stellt die TM vor , diese rufen die Kinder auf und bitten sie, sich rund um den Altar zu versammeln

 

Einstimmung – Kyrie:

1.Kd:Gemeinschaft feiern macht das Herz froh. Freunde kommen zusammen. Wer feiert, ist nicht einsam.

2.Kd.:Wir bereiten uns auf das Fest der Erstkommunion vor. Wir treffen uns in der Tischgruppe. Wir freuen uns auf das Fest der Erstkommunion.

3.Kd.:Jesus, du hast versprochen:Wo 2 oder 3in meinem Namen versammeltsind, da bin ich mitten unter ihnen.

Kyrie: Herr, erbarme dich unser, Christus, erbarme dich unser, Herr erbarme dich.(gesungen)

(Kinder gehen zurück – TM setzen sich zur ihren Kindern)

 

Tagesgebet: Allmächtiger Gott, wir haben uns versammelt, um das Fest der Auferstehung deines Sohnes zu feiern. Er lebt mitten unter uns und will uns immer wieder die frohe Botschaft nahe bringen. Guter Vater, du willst auch uns ewiges Leben schenken durch Jesus Christus, unseren Herrn.
A Amen.

 

Lesung: Jes.8,23b-9,3

 

Evangelium: Mt 4,12-17

 

Predigt siehe unten

 

Fürbitten:

Pr: Jesus, du hast uns zu dieser Feier eingeladen, wir sind gekommen und bitten Dich:


1.Kd.: Hilf uns, dass wir gut vorbereitet zum Fest der Erstkommunion kommen können.

2.Kd.: Lass uns immer wieder deine Einladung zum Sonntagsgottesdienst hören und ihr auch folgen.

3.Kd.: Lass uns froh und glücklich sein, dass wir seit der Taufe zu deinen Freunden gehören.

4.Kd.: Hilf unseren Eltern, die uns viel Gutes tun.

5.Kd.: Komm auch zu den alten und kranken Menschen, die nicht mehr zur Messe kommen können, und tröste sie in ihrem Leid.

Mutter:Hilf uns, dass wir durch eine liebevolle Erziehung in unseren Kindern die Grundlage schaffen für den Glauben an deine Liebe zu uns Menschen.


Pr: Denn du bist als Licht in unsere oft dunkle Welt gekommen. Du bist unsere Mitte. Dir danken wir durch Christus, unsern Herrn.

 

Gabengebet: Guter Gott, Brot und Wein stehen in unserer Mitte. Nimm diese Gaben an. Sie sind ein Zeichen dafür, dass Jesus bei uns ist. Er ist unser Freund. Er verbinde uns immer mehr mit dir und untereinander. Das bitten  wir dich mit unseren Freund, Jesus Christus, unseren Herrn.
A Amen.

 

Kinder bringen Friedensgruß zu 2-3 Erwachsenen

 

Schlussgebet

(Aus den Gebetssätzen auswählen und wiederholen lassen)

Jesus, du bist unsere Mitte. Du lädst uns zu dir ein. Bald kommst du im Heiligen Brot ganz nahe zu uns.

Jesus, du bist unsere Mitte. Wir sind wie die Speichen von einem Rad. Wir gehören zusammen.

Jesus, du bist unsere Mitte. Du verbindest uns mit Gott. Du verbindest uns untereinander. Du hältst uns zusammen.

Jesus, du bist unsere Mitte. Jeder hat seinen Platz. Im Rad darf keine Speiche fehlen.

 

Abschließend P:

Jesus, du bist unsere Mitte. Gemeinsam kommen wir in Bewegung. Gemeinsam kommen wir voran. Gemeinsam können wir auch Lasten tragen.

Lieber Gott, wir danken dir für diese gemeinsame Feier. Jesus ist unsere Mitte. Er ist unser Freund. Er verbindet uns und hält uns.

Dafür danken wir dir durch Jesus Christus, unseren Freund und Herrn.
A Amen.

 

Schlusslied:
Eko-Kinder stellen sich um den Altar auf

Lied:„Geh mit uns, auf unserm Weg...“ 

Aschach a. d. Donau, 2005 01 

 

 

 

Predigt zu Mt 4, 12-17
 

Kehrt um, sagt Jesus: sich ihm zuwenden, heißt das. Warum?

In Jesus, durch ihn und mit ihm ist das Licht in die Welt gekommen. Jesus ist der Mittelpunkt, um ihn dreht sich alles.

Und da sind nun wir, getauft auf seinen Namen: wir sind Christen, junge und alte, Buben und Mädchen. Wir bilden eine Gemeinschaft. Wir sind Kirche.

Da habe ich eine Geschichte gefunden. Horcht gut zu!

Geschichte: Das alte Mühlrad (mit Folie von einem Mühlrad)

In einem weit entlegenen Dorf stand an einem polternden Bach eine alte Mühle. Seit vielen Jahren wurde sie von einem mächtigen Wasserrad angetrieben. Jetzt aber bebauten die Bauern ihre Felder nicht mehr, weil sich die Arbeit nicht mehr lohnte. Jetzt konnte man das fertige Mehl billiger kaufen als man es hätte herstellen können. So bekam die Mühle eine neue Aufgabe: Statt Getreide zu mahlen, trieb sie einen riesigen Generator an, einen Stromerzeuger. Dieser versorgte das ganze Dorf mit seinen 200 Einwohnern mit Strom. Wenn abends die Sonne unterging und die Lichter eingeschaltet wurden, kam der Strom dazu von der alten Mühle am Bach.

Da nahte eine seltsame Nacht. Wie von einem Zauber berührt, wurden die einzelnen Teile des Rades mit Leben erfüllt, und sie begannen zu reden, die Speichen, die Schaufeln, die Nabe und die Hölzer des Reifens. Das war kein schönes Reden, da wurde geschimpft und gemault. Eine Speiche donnerte los. „Wir drehen uns ganz verkehrt, ab morgen bewege ich mich rückwärts!“ Und die andere meinte: „Nein, das ist falsch, seitwärts müssen wir uns neigen!“ Da begannen auch die Schaufeln zu klagen, die eine wollte mehr nach links, die andere mehr nach rechts schauen. Da waren sogar die Hölzer dabei, die riefen: „Ich will kein Wasserrad sein!“ und ein anderes wollte sogar zu einer Windmühle gehören. Ein paar Stimmen hörte man auch warnen: „Seid doch zufrieden! Bleibt beisammen!“

Doch der Streit wurde immer fürchterlicher. Auch der Bach toste ganz grausig. Und mit einem lauten Gepolter brach plötzlich das alte Mühlrad auseinander. Jedes Teil ging seiner Wege. Da blieb der Generator stehen, der Strom fiel aus und in den Häusern wurde es finster. ----

(Quelle unbekannt)


Bei uns Menschen, bei uns Christen könnte es auch so sein wie mit einem Rad. (Bild)

Räder sind wichtig, ohne Räder laufen keine Autos oder Maschinen. –

ohne Jesus, ohne Gott?


Damit man ein Stück Holz als Speiche im Rad verwenden kann, müssen die Ecken und Kanten weggenommen werden. –

Nachgeben, Rücksicht nehmen


Alle Speichen brauchen eine Mitte, die sie zusammenhält, ausrichtet, ordnet. –

Jesus, unsere Mitte

Auf jede Speiche kommt es an, je mehr Speichen, umso stärker wird das Rad. - Gemeinschaft


Wenn sich die Mitte verlagert, gerät das Rad ins Schleudern, es eiert. –

„Ich brauch keinen Gott.“


Je näher die Speichen zur Mitte kommen, desto mehr nähern sie sich einander.-

Im Glauben an unsere Mitte sind wir auch miteinander verbunden.

 

Auch der äußere Kreis, die Felge, verbindet. –

Liebe zu anderen Menschen, Liebe zu Gott


Beim Drehen des Rades werden die Speichen abwechselnd be- und entlastet. –

Keiner soll „erdrückt“ werden.


Ein eiserner Reifen umschließt das Wagenrad, er verleiht zusätzlich Festigkeit und Halt. Das Eisen macht das Rad „unverletzlich“ auf seiner Fahrtüber steinige Wege. –

Zu Gottes- und Nächstenliebe gehören auch Treue, Ausdauer, Zuverlässigkeit und Gebet.

 

Liebe Erstkommunionkinder, liebe Geschwister und Eltern, liebe Tischmütter: die Zeit, die für euch jetzt beginnt, ist so richtig ein Geschenk. Ihr Kinder werdet viel von Jesus kennenlernen, ihr, liebe Eltern und Geschwister, werdet noch mehr zusammenwachsen: denn ihr seid ja die Kirche im Kleinen; und ihr, liebe Tischmütter, werdet zusammen mit den Kindern auf Entdeckungsreise gehen: Jesus und seine Lebensbotschaft entdecken. Er ist unsere Mitte. Danke für Eure Bereitschaft.

23.01.2005, Pfarre Aschach an der Donau

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