Saturday 20. April 2019
Liturgiebörse

Dankgottesdienst zum 80. Geburtstag

stevepb / pixabay / CC0

Vorschläge für den Dank und die Fürbitten zu einem runden Geburtstag

Lesung:    1 Joh 4,7 -10


Evangelium:    Joh 15.9-17

Zur „Predigt“: Dank

Heute sind wir hier zusammengekommen und schauen dankbar zurück auf die 80 Jahre die unserer Schwiegermutter, Mutter, Oma, Uroma, Patin, Schwester geschenkt worden sind. Wir bringen verschiedene Symbole. Sie sollen ausdrücken, was das Leben ausmacht und wofür wir Gott heute danken wollen.

Nach jedem 2. Symbol kommt der Ruf:

Du bist da, wo Menschen leben,  1. Str.  (Liederquelle, Nr. 56)

Kinder: (7 rote Rosen)
Hier stehen 7 rote Rosen. Sie sind das Symbol für uns Geschwister.
Rosen sind ein wertvolles Geschenk - sie sind die Blumen der Liebe.
Rosen haben auch Dornen die verletzen können. Trotz allem überwiegt die Freude an der Blüte.

Danke, dass wir für unsere Mutter wie Rosen sein dürfen.

Enkel, Urenkel  (30  bunte Blumen)
Dieser bunte Strauß steht für uns 30 Enkel und Urenkelkinder. Keine Blüte gleicht der anderen. Jede ist auf ihre Weise schön. Je mehr Einzelblüten man zusammenbindet, desto schöner, bunter und fröhlicher wird der Blumenstrauß.

Danke, dass sich unsere Oma immer wieder an ihrer Enkelschar freuen kann.

Ruf: Du bist da wo Menschen leben


Patenkinder (Taufkerze)
Die Taufkerze steht für die Begleitung von uns Patenkindern.
Für die Anteilnahme an unserem Leben und für alle Freuden und Sorgen, die unsere Godn mit uns geteilt hat.

Danke, für alle Menschen die es ehrlich mit uns meinen.

Glaube (Rosenkranz)
Ich bringe einen Rosenkranz als Zeichen des Glaubens.
Der Glaube trägt uns durchs Leben. – er stärkt uns – gibt Trost und Hoffnung in schwierigen Zeiten und lässt uns in guten Zeiten Gottes Güte erahnen.

Wir danken für die Zusage Christi: Ich bin bei euch alle Tage!

Ruf: Du bist da wo Menschen leben

Arbeit (Rechen)
Der Rechen ist das Symbol für die Arbeit in der Landwirtschaft, die unsere Mutter schon ein Leben lang begleitet. Er steht aber auch für die Freude am Beruf und für die Dankbarkeit für den Arbeitsplatz.

Danke, wenn uns der Beruf mit Freude erfüllt.

Wachsen (Salatsamen)
Diese Salatsamen erinnern an die Gartenarbeit - an die Sorge um das tägliche Essen für die Familie.
An die Zeit des Wachsens und Reifens und an das Hoffen auf eine gute Ernte.

Danke für die Früchte die wir ernten dürfen.

Ruf: Du bist da wo Menschen leben

Zeit haben (Mensch ärgere dich nicht)
Ich bringe ein „Mensch ärgere dich nicht“.
Es erinnert mich an die vielen geduldigen Spielstunden mit unserer Oma.

Danke für die Menschen, die sich für andere Zeit nehmen.

Krankheit (Krücke)
Die Krücke erinnert mich an die Schmerzen und die Operationen, die unsere Mutter durchgemacht hat. Sie steht aber auch für die Zeit der Heilung - für Hoffnung und Zuversicht .

Danke, dass wir in einem Land mit bester medizinischer Versorgung leben.

Ruf: Du bist da wo Menschen leben

Tod (Totenbild)
Ich bringe ein Totenbild unseres Vaters.
Es erinnert uns an die schöne Zeit mit ihm, aber auch an die schweren Jahre der Krankheit und des Sterbens.
Gott begleitet uns im Leben und im Sterben. Uns bleibt die Hoffnung auf ein Wiedersehen.

Liebe (Herz)
„Liebt einander – so wie ich euch geliebt habe“.
Die Liebe hat uns Jesus aufgetragen, wir haben sie in der Familie erlebt.
Es bleibt nur noch eins zu sagen:
DANKE!

Lied:     Du bist da wo Menschen leben
    diesmal drei Strophen im Kanon


Fürbitten:

Wenn ihr Frucht bringt, wird euch der Vater alles geben, um was ihr ihn in meinem Namen bittet. Im Vertrauen auf diese Zusage Jesu beten wir:

1.    Guter Gott, du hast unsere Mutter ein Leben lang begleitet: Lass sie versöhnt und zufrieden auf die vielen Jahre zurückblicken.

2.    Schenke unserer Oma Gesundheit und Zuversicht und begleite sie in Krankheit und Sorge.

3.    Seit vielen Jahren nimmt unsere Patin an unserem Leben teil. Viel  Hilfe und Zuneigung haben wir von ihr erfahren.  Wir bitten dich, segne sie.

4.    Wir bitten für uns alle: Lass uns achtsam miteinander umgehen und dankbar sein für die Liebe und die Gemeinschaft in unseren Familien.

5.    Wir denken jetzt an unseren Vater und an alle Verstorbenen mit denen wir noch immer in Liebe verbunden sind: Schenke ihnen Erfüllung und Friede bei dir.

Gott unser Vater, in deinem Sohn hast du uns gezeigt, wie sehr du uns liebst. Darum preisen wir dich jetzt und in Ewigkeit.
A Amen

26.05.2009, Helga Pargfrieder, Eidenberg b. Linz

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