Was ist Menschsein?
Angesichts des radikalen Wandels unserer Zeit setzt die Ars Electronica 2026 die Neuverhandlung des Menschseins auf ihre Agenda.
Im Kirchenraum der Ursulinenkirche hängen drei fleischfarbene Gebilde von der Decke. Sie leuchten schummrig und pulsieren langsam. Das dazugehörige Geräusch der Elektromotoren klingt wie beruhigender Atem im großen barocken Kirchenraum.
Die mexikanische Künstlerin Berenice Olmedo fragt mit ihrer Kunst, was es bedeutet Leben mithilfe von Technologie aufrechtzuerhalten. Kann ein Herz schon ohne Körper weiterleben? Wie wird Menschsein unter den Bedingungen technologischer Transformation neu ausgehandelt? Und welche Rolle spielt der soziale Kontext in einem Land wie Mexiko, wo soziale Ungleichheit und ein prekär ausgestattetes Gesundheitssystem das Überleben zu einer kollektiven Aufgabe werden lassen?
Sinécdoque, Berenice Olmedo (MX) (Sinécdoque | Ars Electronica Festival 2026: Negotiating Humanity)
Herzliche Einladung diesen Fragen in der Ursulinenkirche von 9.-13. September nachzuspüren. Der Eintritt in die Kirche ist frei und von 10-19 Uhr, am Sonntag bis 18 Uhr möglich.
Lecture & Talk an und mit Lehrenden der KU Linz: Do, 10.9.2026, 11:00 – 11:30 Uhr, mit Berenice Olmedo (MX), Carlos Zorrilla-Piña (MX) und Chiara Juriatti (AT)
Das Festival, das heuer in der Mitte der Stadt zu finden ist, bespielt neben dem Mariendom auch weitere diözesane Orte wie den Kirchenraum und Dachboden der Ursulinenkirche, das Priesterseminar und die dazugehörige Kirche, die Elisabethinenkirche und die Katholische Universität, die im Rahmen des Festivalwalks (Unser Weltbild. Unser Menschenbild. Unsere Wirklichkeit. – Ars Electronica Blog) besucht werden können.