Sunday 28. February 2021

Geschichte der Jesuiten in Linz

Probeturm Freinberg der Turmbefestigung Linz, heute Teil des Aloisianums

Die Jesuiten sind der zahlenmäßig größte Männerorden der katholischen Kirche. An der Ignatiuskirche in Linz wohnt und arbeitet derzeit eine Gemeinschaft von sechs Jesuiten. 

Die Kirche ist dem Gründer des Jesuitenordens, dem heiligen Ignatius von Loyola geweiht. Ignatius wurde 1491 in Spanien in einer adeligen Familie geboren. 1521 wurde er bei der Verteidigung der Festung von Pamplona schwer verwundet. Auf dem Krankenlager begann er, sein Leben zu ändern. Er studierte daraufhin Latein, Philosophie und Theologie; mit seinen Freunden gründete er die „Gesellschaft Jesu”. 1540 wurde der Orden von Papst Paul III. bestätigt.

 

Die Jesuiten sollten dort hingehen, wo sie zur Ausbreitung des christlichen Glaubens am meisten gebraucht würden. Im Jahre 1600 kamen die ersten Jesuiten nach Linz. Hier sollten sie die Katholische Reform vorantreiben. Ein erstes Betätigungsfeld war die Seelsorge an der damals leer stehenden Minoritenkirche; außerdem gründeten sie eine Lateinschule.

 

1652 wurde der Grundstein für ein Kollegium (Gymnasium) gelegt. 1710 kam zum Zweck der Ausbildung von Priestern und katholischen Akademikern für Schweden, Norwegen und Dänemark das Kollegium Nordico dazu.

 

1773 wurde der Jesuitenorden von Papst Clemens XIV. aufgehoben, 1814 wieder hergestellt. Erzherzog Maximilian berief 1837 die Jesuiten wieder nach Linz und überließ ihnen den Turm auf dem Freinberg (heute: Aloisianum).

Ordensniederlassung Linz-St.Ignatius
4020 Linz
Domgasse 3
Telefon: 0732/770866-0
Katholische Kirche in Oberösterreich
Diözese Linz

Kommunikationsbüro
Herrenstraße 19
Postfach 251
4021 Linz
https://www.dioezese-linz.at/
Darstellung: