Gedenken an verfolgte Christen
Am 5. Fastensonntag, dem 22. März, wurde im Alten Dom in Linz ein besonderer Gottesdienst in Solidarität mit verfolgten Christinnen und Christen gefeiert.
Im Mittelpunkt stand das Gedenken an jene Menschen, die weltweit aufgrund ihres Glaubens Diskriminierung, Bedrängnis oder Verfolgung erfahren. In Gebet und Besinnung wurde die Verbundenheit mit ihnen zum Ausdruck gebracht.
Zu Beginn des Gottesdienstes gab Landeshauptmann a. D. Dr. Josef Pühringer, als Vertreter von Pro Oriente, ein einführendes Statement. Darin spannte er einen Bogen über die Entstehung und die zentrale Aufgabenstellung der Stiftung, die sich seit Jahrzehnten für den Dialog zwischen den Kirchen sowie für die Unterstützung bedrängter Christinnen und Christen einsetzt. Zugleich betonte er, dass weltweit mehr als 400 Millionen Christinnen und Christen von Verfolgung betroffen sind.
An der Feier der Heiligen Messe nahm auch Generalsekretär Prof. Dr. Florian Wegscheider (Pro Oriente) und Staatssekretär a.D. Mag. Helmut Kukacka teil.
In seiner Predigt griff Kirchenrektor Dr. Dadas, der auch der Initiative Christlicher Orient vorsteht, die Thematik der Christenverfolgung eindringlich auf und stellte sie in einen spirituellen Zusammenhang mit dem Evangelium und der heutigen Lebensrealität vieler Gläubiger.
Die Diözese Linz hat zudem angekündigt, künftig den 5. Fastensonntag bewusst in den Mittelpunkt des Gedenkens an verfolgte Christinnen und Christen zu stellen und diesem Anliegen regelmäßig Raum zu geben.
Der Gottesdienst setzte damit ein starkes Zeichen der Solidarität und der geistlichen Verbundenheit mit unseren Schwestern und Brüdern, die ihren Glauben unter schwierigen Bedingungen leben.