Neue Hoffnung für die Welt

Als meine geliebte Frau Erni am 16. Dezember 2011 völlig unerwartet im sechzigsten Lebensjahr verstarb, brach für mich – so kurz vor dem neuen Lebensabschnitt Pension – meine bisherige Lebenswelt zusammen. Unsere drei Kinder und acht Enkelkinder waren da Trost und Halt, aber vor allem mein schon in Kindertagen grundgelegtes Vertrauen in einen guten und treuen Gott.
So begann der Weg in eine hoffnungsvolle Zukunft für mich als musikalischen Menschen mit dem Angebot unseres Pfarrers, mich um Taizé-Gebet und Gesänge zu kümmern. Meine weiteren Stationen waren dann in den folgenden Jahren drei Besuche als „Spätberufener“ in der Communauté de Taizé im Burgund, wo mir die vielen jungen Menschen mit ihren vierstimmigen Gesängen neue Hoffnung und Lebensfreude gaben. Gleichzeitig gab mir unser Pfarrer Dr. Röthlin, der selbst die Diakonenausbildung in Oberösterreich geleitet hatte, den Anstoß zu meiner Diakonenlaufbahn.
2016 wurde ich dann in der Pfarre Lasberg von Altbischof Aichern zum Diakon geweiht und versuche nun, meinen Glauben und meine christliche Hoffnung weiterzugeben. Gott danke ich für diesen Neubeginn und auch für meine neunte Enkelin, die am 11. Januar 2014 geboren wurde. Jedes Kind ist ein Gottesgeschenk und eine neue Hoffnung für die Welt.
