Angebote im neuen Jahr
INTERNATIONALES FRAUENCAFÉ
„Muss ich mir das gefallen lassen?” - ein Stärkungs- und Antidiskriminierungsworkshop
Wie gehe ich damit um, wenn mich Menschen fragen, wo ich herkomme? Was tun, wenn mir
jemand Schimpfworte an den Kopf wirft? Wer schützt mich da und wie kann ich mich selber
schützen? Warum interessieren sich alle plötzlich so sehr für meinen Glauben? Aus einem
theoretischen Input zu Rassismus und rassistischer Diskriminierung und den eigenen
Erfahrungen der Teilnehmerinnen werden Strategien im Umgang mit Diskriminierung auf
individueller und institutioneller Ebene vorgestellt, besprochen und miteinander (weiter-)
entwickelt. Ziele: (Vielschichtigkeit von) Rassismus erkennen und defi nieren, eigene
Handlungsspielräume in der Erfahrung und/oder Beobachtung von Diskriminierung und
Rassismus erweitern.
FREITAG, 13.01.2017 VON 09.00-11.00 UHR
MMag.a. Brigitte Egartner, Sozialmanagerin und Juristin, Caritas Fach- und
Forschungsstelle für Migration, Integration und interkulturelle Bildung
freiwillige Spenden
SCHALE FÜR SCHALE: FILMPROJEKTION UND DISKUSSION
Der Dokumentarfilm beschäftigt sich anhand eines sozialpädagogischen Projekts auf einem landwirtschaftlichen Betrieb in Buchkirchen (OÖ) mit der Frage nach dem Wesen der Arbeit. Ist Arbeit selbstverständlich oder muss sie gelernt werden? Wann und unter welchen Bedingungen ist sie effizient? Der Bauernhof als Ort, an dem Leben und Arbeit ineinander übergehen, sowie die Geschichte und die Motivation der Hofeigentümer stehen im Zentrum des Films.
FREITAG, 13.01.2017 VON 19.30-22.00 UHR
Violetta Wakolbinger MA, lebt und arbeitet als Fotografi n und freischaffende Künstlerin in OÖ. Studium der Raum und Designstrategien und Zeitbasierten Medien an der Kunstuniversität Linz.
Herwig Kerschner MA, lebt und arbeitet als freischaffender Medienkünstler in Linz, OÖ. Studium der Zeitbasierten Medien an der Kunstuniversität Linz.
freiwillige Spenden
Die FilmemacherInnen und ProtagonistInnen stehen im Anschluss an das Filmscreening für ein Publikumsgespräch zur Verfügung.

FRAUEN IN NEPAL: ZWISCHEN HIMALAYAFASZINATION UND DEN FOLGEN DES ERDBEBENS
Nepal ist bekannt durch das Himalaya-Massiv, ein Traum für AlpinistInnen. Der Blick auf die höchsten Berge der Welt verdeckt den atem(be)raubenden Alltag nepalesischer Frauen abseits der Trekkingpfade. Ohne Seil und Sicherung kämpfen sie für ihre Rechte. Seit dem Erdbeben im April/Mai 2015 hat sich die Situation der Menschen noch einmal verschärft. Die Aktion Familienfasttag der Katholischen Frauenbewegung unterstützt und begleitet langfristige Projekte in Nepal und hat 2015 Soforthilfe geleistet.
Monika Weilguni berichtet von ihrer Nepal-Reise, von der Situation nach dem Erdbeben und von der Projektarbeit der Aktion Familienfasttag.
DONNERSTAG, 26.01.2017 VON 14.00-16.00 UHR
Dipl. Päd.in Monika Weilguni, Organisationsreferentin Aktion Familienfasttag
Kosten: € 6
FRAUENFRÜHSTÜCK
Geld und Leben: Wirtschaft neu denken
Wie geht es mit unserem Wirtschaftssystem weiter? Wie kann ich als Konsumentin etwas zum Guten bewegen? Im Zentrum des Frauenfrühstücks im Haus der Frau am 4. Februar stehen voranbringende und kreative Arten, Wirtschaft neu zu denken und zu praktizieren. Nachgegangen wird der Frage, wie sehr uns das Wirtschaften unserer Herkunftsfamilien prägt. Eine Vision einer Wirtschaft „wie wir sie wollen“ soll entstehen. Denkerinnen und Praktikerinnen neuen Wirtschaftens werden bei einem biofairen Frühstück als Mutmacherinnen vorgestellt.
SAMSTAG, 4. Februar 2017 von 9.00 - 11.30 Uhr
Mag.a Margit Appel, Expertin für feministisch-ökonomische Frauenbildung, Katholische Sozialakademie Österreich (ksoe)
Dipl. Päd.in Erika Kirchweger, Vorsitzende der Kath. Frauenbewegung OÖ, Pädagogin, Absolventin des Basislehrgangs Wirtschaftskompetenz der ksoe-frauenakademie.
Kosten: 15 Euro
Kooperationen: Katholische Sozialakademie Österreich
Dieses Frauenfrühstück findet im Rahmen der Bewerbung des „Geld und Leben“-Basislehrgangs Wirtschaftskompetenz der ksoe-frauenakademie gemeinsam mit regionalen Frauen-Bildungseinrichtungen statt.
VALENTINSTAG: DIE VIELEN FORMEN DER LIEBE
Der Vormittag am Valentinstag spannt den Bogen von den vielen Formen der Liebe in
Beziehungen bis zur Eigenliebe und der Schöpfungs- und Gottesliebe. Erst ein liebevoller
Umgang mit mir selbst, ermöglicht auch einen liebevollen Umgang mit meinen Mitmenschen.
An diesem Vormittag kommen verschiedene Beziehungsformen zur Sprache:
Was hat mich im Leben liebesfähig gemacht?
Wie haben mir Menschen in meinem Leben Liebe ausgedrückt?
Formen finden und Achtsamkeit üben, die innere Balance zu finden.
DIENSTAG, 14.02.2017 VON 09.00-11.00 UHR
Mag.a Gerlinde Poimer, Dipl. Ehe-, Familien- und Lebensberaterin, Erwachsenenbildnerin,
Trainerin für Paarkommunikation
Kosten: € 6 - Kleine Valentinstagsüberraschung inklusive!
FILM ZUM INTERNATIONALEN FRAUENTAG:
WIE 187 FORDARBEITERINNEN EINE GERECHTE ENTLOHNUNG ERKÄMPFEN
50.000 Fordarbeiter waren in den 1960er Jahren beschäftigt davon 187 Frauen als Näherinnen.
Im humorvollen und gleichermaßen bewegenden Film „We want Sex“ (Wir wollen „sex
equality“ - Gleichstellung der Geschlechter!) von Nigel Cole werden die historischen
Tatsachen aufgegriffen.
187 Fordnäherinnen erreichen in einem mutigen Einsatz eine Änderung der Gesetze und die
gleiche Entlohnung für Männer und Frauen. Ein Film der jede Frau stärkt und ihr Mut macht,
die eigenen Fähigkeiten auch gegen großen Widerstand einzusetzen.
DONNERSTAG, 09.03.2017 VON 16.00-18.00 UHR
Kosten: € 6
Ort: Filmvorführung um 16.00 Uhr im Moviemento Linz, OK Platz, Kino 3
Eintrittskarten an der Kinokassa um 6 Euro
KRAFTORT ST. RADEGUND: EINE FAHRT IM GEDENKEN
AN FRANZISKA JÄGERSTÄTTER
Am 4. März 2017 würde Franziska Jägerstätter ihren 104. Geburtstag feiern. „Wir verdanken
ihr in gewisser Weise Franz Jägerstätter“, sagte Bischof Scheuer über sie. Ihre Bedeutung
geht aber über ihren Mann weit hinaus. Die Glaubensstärke, der Blick auf das Wesentliche
im Leben und ihr großer Mut und ihre Stärke in der Kriegszeit und danach, zur Entscheidung
ihres Mannes und zu ihrer Familie zu stehen, zeichnen sie aus.
Die Fahrt zu ihrem Heimatort St. Radegund soll uns das Leben und Glauben von Franziska
Jägerstätter nahebringen. Die Kirche St. Radegund liegt in einer Senke und wurde 2016 innen
neu gestaltet. St. Radegund ist ein Kraftort in Oberösterreich.
Abfahrt: 9.00 Uhr beim Haus der Frau in Linz. Besuch des Jägerstätterhauses, der Kirche und
des Grabes in St- Radegund. Begegnung und Andacht mit Familienangehörigen und
Pfarrmitgliedern. Mittagessen Gasthaus Hofbauer in St. Radegund.
Ankunft: 17.30 Uhr.
SAMSTAG, 04.03.2017 VON 09.00-17.30 UHR
Organisation und Begleitung: Mag.a Gabriele Eder-Cakl, Leiterin Haus der Frau, Theologin
€ 25 excl. Verpflegung
Kooperation: Jägerstätterbeirat, Pfarre St. Radegund, Pax Christi, Katholische Frauenbewegung OÖ
DIE MACHT DER KONSUMENTEN
„Überflüssige Güter machen das Leben überflüssig.“ (Pier Paolo Passolini) In der modernen Gesellschaft machen viele Menschen die Erfahrung, dass sie viele Dinge besitzen und einen großen Mangel an Sinn verspüren. Im derzeitigen Wirtschaftssystem sollen alle funktionieren: als Arbeitskräfte und als KonsumentInnen. Bedürfnisse werden gemacht und täglich prallen mehr als 3000 Werbebotschaften auf uns ein.
Was also tun? Wie viel ist genug für mich? Was können wir gewinnen, wenn wir loslassen? Wie können wir durch die eigene Kaufentscheidung die Wirtschaft beeinflussen?
DONNERSTAG, 23.03.2017 VON 14.00-16.00 UHR
Mag. Markus Pühringer, Volkswirt, Buchautor
Kosten: € 6
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