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Pfarrkirche
Pfarrgemeinde Altschwendt
Altschwendt 22
4721 Altschwendt
Telefon: 07762/2634
Mobil: 0676/8776-5016
pfarre.altschwendt@dioezese-linz.at
https://www.dioezese-linz.at/altschwendt
Frühling
Mo. 03.8.26
"Er blickte zum Himmel auf, sprach den Lobpreis, brach die Brote..."
Tages­evangelium
Mt 14, 13-21
Mo. 03.08.26
Tages­evangelium

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus

In jener Zeit,

13 als Jesus hörte, dass Johannes enthauptet worden war, fuhr er mit dem Boot in eine einsame Gegend, um allein zu sein. Aber die Leute in den Städten hörten davon und gingen ihm zu Fuß nach.

14 Als er ausstieg und die vielen Menschen sah, hatte er Mitleid mit ihnen und heilte die Kranken, die bei ihnen waren.

15 Als es Abend wurde, kamen die Jünger zu ihm und sagten: Der Ort ist abgelegen, und es ist schon spät geworden. Schick doch die Menschen weg, damit sie in die Dörfer gehen und sich etwas zu essen kaufen können.

16 Jesus antwortete: Sie brauchen nicht wegzugehen. Gebt ihr ihnen zu essen!

17 Sie sagten zu ihm: Wir haben nur fünf Brote und zwei Fische bei uns.

18 Darauf antwortete er: Bringt sie her!

19 Dann ordnete er an, die Leute sollten sich ins Gras setzen. Und er nahm die fünf Brote und die zwei Fische, blickte zum Himmel auf, sprach den Lobpreis, brach die Brote und gab sie den Jüngern; die Jünger aber gaben sie den Leuten,

20 und alle aßen und wurden satt. Als die Jünger die übrig gebliebenen Brotstücke einsammelten, wurden zwölf Körbe voll.

21 Es waren etwa fünftausend Männer, die an dem Mahl teilnahmen, dazu noch Frauen und Kinder.

Mt 14, 13-21
1. Lesung
Jes 55, 1–3

Lesungaus dem Buch Jesája.

So spricht der Herr

1 Auf, alle Durstigen, kommt zum Wasser! Die ihr kein Geld habt, kommt, kauft Getreide und esst, kommt und kauft ohne Geld und ohne Bezahlung Wein und Milch!

2 Warum bezahlt ihr mit Geld, was euch nicht nährt, und mit dem Lohn eurer Mühen, was euch nicht satt macht? Hört auf mich, dann bekommt ihr das Beste zu essen und könnt euch laben an fetten Speisen!

3 Neigt euer Ohr und kommt zu mir, hört und ihr werdet aufleben! Ich schließe mit euch einen ewigen Bund: Die Erweise der Huld für David sind beständig.

Antwortpsalm:
2. Lesung
Röm 8, 35.37–

Lesung aus dem Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Rom.

Schwestern und Brüder!

35 Was kann uns scheiden von der Liebe Christi? Bedrängnis oder Not oder Verfolgung, Hunger oder Kälte, Gefahr oder Schwert?

37 Doch in alldem tragen wir einen glänzenden Sieg davon durch den, der uns geliebt hat.

38 Denn ich bin gewiss: Weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges noch Gewalten, 39 weder Höhe oder Tiefe noch irgendeine andere Kreatur können uns scheiden von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn.



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  • Evangelium Tag für Tag
Namenstage:
  • Hl. Benno von Einsiedeln
  • Hl. Burchard von Rot
  • Hl. Lydia
  • Nikodemus
Mo. 03.08.26
Namenstage
Hl. Benno von Einsiedeln
* Schwaben
† 3. August 940
Einsiedler, Bischof von Metz, Klostergründer
Benno, Sohn eines Adligen, wurde Domherr in Straßburg und ließ sich 906 zusammen mit Gefährten am Grab des hl. Meinrad (Gedenktag 21. Jan.) als Einsiedler nieder. Von König Heinrich I. wurde er zum Bischof von Metz berufen, aber schon bald von Gegnern geblendet und vertrieben. Er kehrte in seine Einsiedelei zurück und gründete die Abtei Einsiedeln.
Bennos Reliquien sind in Einsiedeln.

Hl. Burchard von Rot
† 3. August 1140
erster Propst in Rot an der Rot
Burchard kam wohl aus dem Stammhaus des Ordens in Prémontré und wurde der erste Propst im Prämonstratenserkloster Rot an der Rot, das 1126 von Hemma von Wildenburg gegründet wurde und das er zu großer Blüte brachte. 1138 eröffnete er auf Bitten des Bischofs Reginbert von Brixen das neue Kloster Wilten, im heutigen Stadtteil von Innsbruck.

Hl. Lydia
* Thyatira, dem heutigen Akhisar, Türkei
† Ende des 1. Jahrhund, Griechenland
erste Christin in Europa
Von Lydia wissen wir aus der Apostelgeschichte. Sie war Purpurhändlerin in Philippi - heute Ruinen bei Krinides. Sie nahm Paulus, der gerade erst aufgrund einer Vision nach Europa übergesetzt hatte, in ihrem Haus auf (Apg 16, 14 - 15), bekehrte sich "mit allen, die zu ihrem Haus gehörten", d.h. nicht nur mit Familienangehörigen, sondern auch Bediensteten und Sklaven, zum Christentum und war damit die erste Christin in Europa. In ihrem Haus versammelte sich dann die Christengemeinde von Philippi (Apg 16, 40).

Nikodemus
† 64 n.Chr.
Pharisäer, Freund Jesu
Der Pharisäer Nikodemus, Mitglied des Hohen Rates am Tempel in Jerusalem, kam nachts zu Jesus, als der in Jerusalem weilte, um sich nach dem ewigen Leben zu erkundigen, denn er hatte erkannt dass Jesus "ein Lehrer" war, "der von Gott gekommen ist". Jesus belehrt ihn über die geistliche Neugeburt zur Erlangung des ewigen Lebens (Joh 3, 1 - 21).
Als Jesu Lehren Unruhe im Volk bewirkten, suchten die Hohenpriester und Pharisäer Jesus zu verhaften; Nikodemus nahm an diesen Beratungen teil und mahnt die Gegner Jesu, sich an das Gesetz zu halten und nicht vorschnell zu verurteilen, was ihn bei den anderen Pharisäern verdächtig macht (Joh 7, 32; 45 - 52). Nach Jesu Kreuzigung brachte Nikodemus Gaben zur Salbung des Leichnams und half Joseph von Arimathäa bei der Bestattung (Joh 19, 39f).
Der römische Geschichtsschreiber Flavius Josephus erwähnt in seinen Antiquitates (XIV, 37) einen zum Christentum bekehrten Nikodemus. Der Evangelist Johannes zeichnet das Bild des Nikodemus als Verehrer Jesu und würdigt damit die Bedeutung des historischen Nikodemus in der frühchristlichen Gemeinde.
Der Gedenktag 2. August ist der Tag der Überführung von Nikodemus' Reliquien im Jahr 415.




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