Saturday 11. July 2020

Fastentuch

Fastentücher entstanden etwa um das Jahr 1000 im Gebiet nördlich der Alpen und dienten im Mittelalter zur Verhüllung des gesamten Altarraumes.

Auf den Bildern waren in unzähligen Feldern Szenen aus dem Alten und Neuen Testament zu sehen (es handelte sich um sogenannte Bilderbibeln).

 

Erst ab dem 16. Jahrhundert wurden die Fastentücher in ihren Dimensionen kleiner und dienten nur mehr zum Verhüllen des Altarbildes.

 

Zu dieser Zeit entwickelten sich einzelne Szenen aus der Passion als Darstellung (Andachtsbilder), am häufigsten die Kreuzigung, heraus. 

 


Das Fastentuch verhüllt in der Fastenzeit und Karwoche den Hochaltar der Pfarrkirche.

 

Das barocke Fastentuch in der Pfarrkirche Schiedlberg von Johann G. Morzer aus dem Jahr 1742 ist eines der ältesten in Gebrauch befindlichen Fastentücher in Oberösterreich.

 

Besonders schön gestaltete Fastentücher befindne sich auch in den Pfarren Garsten, Weißenkirchen im Attergau, Vorderstoder und in der Stadtpfarrkirche Steyr.

 

 

 

Quellenangabe:

Kunstreferat der Diözese Linz

Zum Nachdenken
                               Farben- und Formenharmonie der Natur.

 

Die Farben und Formenharmonie muss allein auf dem Prinzip der zweckmäßigen Berührung der menschlichen Seele ruhen.

(Wassily Kandinsky)

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