Pastoralkonzept-Klausur in Waldhausen
Die Teilnehmer konnten ihre Anliegen, ihre Fragen und alles dazu einbringen, was für sie in diesem Bereich wichtig ist. Die Ergebnisse dieser Arbeit sind die Basis für das Pastoralkonzept der künftigen Pfarre Strudengau. Viele Personen werden gebeten, an diesem Konzept mitzuschreiben. Dieses ist dann für die nächsten 7-10 Jahre verbindlich für die Pfarre Strudengau.
Beim spirituellen Einstieg wurde die Aussendungsrede vom Evangelisten Lukas (Lk 10,1-9) vorgetragen. Der Jugendbeauftragte unseres Dekanates Grein, Wolfgang Moser, brachte dazu einige Aspekte ein, die für uns als zukünftige Pfarre Strudengau wertvoll sein können.
Jesus schickt seine Jünger nicht allein los. Er schickt sie zu zweit. Sein Konzept baut auf Gemeinschaft, auf gegenseitige Stärkung und Vertrauen. Auch wir sind heute nicht als Einzelkämpfer hier.
„Nehmt keinen Geldbeutel mit, keine Vorratstasche...“ Jesus fordert eine radikale Leichtigkeit. Wer zu viel mitschleppt, ist unbeweglich. Wer zu sehr an alten Sicherheiten festhält, kann sich nicht auf das Neue einlassen.
Wir kommen als Gäste. Wir dürfen erst einmal dankbar annehmen und wertschätzen, was die Lebenswirklichkeit der Menschen uns bietet.
Die Evangelien zeigen uns, welche Haltungen es braucht, damit die frohe Botschaft Jesu angenommen werden kann. Das Reich Gottes in der Pfarre Strudengau wächst dort, wo Menschen immer wieder beginnen, achtsam und liebevoll mit den Mitmenschen und der Schöpfung umzugehen.