Die Amtseinführung der Pfarrleitung in Bildern
Am Sonntag, 25. Jänner 2026 wurden Pfarrer Abt Reinhold Dessl, Pastoralvorständin Maria Krone und Verwaltungsvorstand Daniel Himsl in der Pfarrkirche Ottensheim in einem feierlichen Gottesdienst in ihre Ämter eingeführt.
In Vertretung von Bischof Manfred Scheuer feierte Generalvikar Severin Lederhilger mit Gläubigen aus den neun Pfarrgemeinden Eidenberg, Goldwörth, Feldkirchen, Gramastetten, Puchenau, Ottensheim, St. Gotthard, Wilhering und Walding einen berührenden und lebendigen Gottesdienst.
"Wir sind bereit, wie Jesus allen Menschen in Geschwisterlichkeit zu begegnen, bereit die Botschaft Jesu in Wort und Zeichen zu feiern und bereit, im Geiste Jesu solidarisch zu sein mit jenen, die diese Solidarität brauchen", das versprachen Maria Krone, Daniel Himsl und Abt Reinhold Dessl für ihre zukünftige Tätigkeit.
Beginn eines neuen Miteinanders
In seiner Predigt betonte Severin Lederhilger in Anlehnung an die Lesungsworte aus dem Korintherbrief, worum es wirklich gehe: Um den Beginn eines neuen Miteinanders, um „Menschen, die sich nicht selber wichtig machen wollen, sondern die gemeinsam Jesu Botschaft, sein Evangelium von Gerechtigkeit, Liebe und Frieden in der Welt in den Alltag unserer Zeit übersetzen.“
Die Ämter und Strukturen stünden dabei lediglich im Dienst der Glaubensverkündigung, dienten also dem, was zum christlichen Profil einer Gemeinschaft, zur Erlebbarkeit von Kirche gehöre.
Einmütig sein, Vielfalt schätzen
Der Generalvikar betonte weiters in seinen Worten, dass der Apostel Paulus zwar zu Einmütigkeit aufrufe, das aber nicht bedeute, dass alle bloß gleichförmig sein müssten. „Als Apostel, der wiederholt über bestehende Grenzen hinausgegangen ist, ist er ja auch zugleich Anwalt der Vielfalt. Verschiedenste Meinungen, unterschiedliche Traditionen und neue geistliche Zugänge bereichern ja den Erfahrungsschatz der Pfarre und der Kirche insgesamt, wenn sie in einem guten Dialog, mit klaren Argumenten und gegenseitiger Wertschätzung ins Gespräch eingebracht werden“, so Lederhilger.
Pfarren fördern sozialen Zusammenhalt
Als Vertreter der politischen Gemeinden in der neuen Pfarre Rodl-Donau St. Anna sprach der Ottensheimer Vizebürgermeister Gerhard Leibetseder seinen Dank aus. Die Pfarre leiste einen unverzichtbaren Beitrag zum sozialen Zusammenhalt der Gemeinde. Leibetseder: „Gerade in Zeiten wie diesen, in einer Zeit des Wandels und der Veränderung sind die Pfarrgemeinden wichtige Ankerpunkte für die Menschen. Sie geben Halt und schaffen Gemeinschaft über Generationen hinweg, erinnern und an Werte wie Menschenlichkeit und Offenheit. Dafür gebührt allen, die sich hier haupt- und ehrenamtlich engagieren, ein aufrichtiger Dank!“
Zum Gelingen der Feier trug neben dem Kirchenchor Ottensheim und der Blasmusik des Musikvereins Ottensheim auch der Pfarrgemeinderat Ottensheim bei, der mit der anschließenden Agape im Pfarrheim die Möglichkeit eröffnete, noch in den Austausch miteinander zu gehen
Text: Andreas Fürlinger
Unter diesem Link ist ein Videomitschnitt der Predigt von Generalvikar DDr. Severin Lederhilger und der Amtseinführung zu finden (Video von Georg Nöbauer).