Bischofsvisitation im Oktober
Diese sogenannte Visitation bedeutet, dass die Diözesanleitung eine Woche lang in das Lebens- und Glaubensumfeld der Menschen vor Ort eintaucht. Ziel ist es, die Vielfalt des pfarrlichen Lebens im TraunerLand aufmerksam wahrzunehmen und die Situation der Pfarre aus nächster Nähe kennenzulernen.
Im Mittelpunkt stehen der gelebte Glaube, das gemeinsame Feiern und ein offener, ehrlicher Austausch über das, was Hoffnung gibt und was herausfordert. Es geht darum, hinzuhören, hinzuschauen und die Erfahrungen der Gemeinde ernst zu nehmen: Was gelingt gut? Welche Entwicklungen geben Zuversicht? Wo zeigen sich Belastungen?
Die Visitation umfasst unterschiedliche Formen der Begegnung – Gottesdienste, Gespräche und Treffen mit verschiedenen Gruppen der Pfarre an verschiedenen Orten. Auch der Dialog zwischen Kirche, Gesellschaft und Politik wird Teil dieser Woche sein. Die Planungen dafür haben gerade begonnen und werden zeitgerecht veröffentlicht.
Ein besonderes Augenmerk der Visitation gilt der Vernetzung innerhalb der Pfarrteilgemeinden, der pastoralen Knotenpunkte und pfarrlichen Einrichtungen. Ebenso im Fokus steht die Frage, wie die neue Pfarrstruktur im Alltag umgesetzt wird und welche Erfahrungen sich bereits bewährt haben.
Ich lade Sie herzlich ein, die Gelegenheiten zur persönlichen Begegnung mit dem Bischof und seinem Visitationsteam, die es auch in Ihrer Pfarrteilgemeinde geben wird, wahrzunehmen!
Bernhard Zopf, Referent für Bischöfliche Visitationen